Gesichtet

Bahlsen knickt ein: Antifa- statt Afrika-Kekse?

Lecker schokoladige Kekse? Bahlsen verkaufte das bisher unter der Bezeichnung »Afrika«. Damit ist jetzt Schluss. Nach Protesten in den sozialen Netzwerken kündigte das Unternehmen eine Umbenennung an.

Die WELT mutmaßt nun reichlich sarkastisch, vielleicht entscheide Bahlsen sich ja zur Sicherheit für »Antifa«.

„Antifa ist nicht nur politisch absolut korrekt, sondern auch die wirtschaftlich beste Lösung für moralisch einwandfreien Genuss. Da kann sich nun wirklich kein aufrechter Linker mehr aufregen. Und außerdem muss man auf den Keksen nur drei Buchstaben austauschen, das kann man ja fast von Hand machen!“

 

 

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[EDIT] Viele von euch haben sich intensiv mit unserem Produktnamen Bahlsen Afrika auseinandergesetzt und hier kommentiert. Eure Meinungen und die Kritik nehmen wir sehr ernst. Wir distanzieren uns von Rassismus und Diskriminierung in jeder Form. Aus euren Kommentaren haben wir unterschiedliche Meinungen herausgelesen. Einige assoziieren den Produktnamen mit Rassismus, während andere die Diskussion um den Produktnamen nicht nachvollziehen können und finden, dass genau dieses Schubladendenken Rassismus fördert. Wir haben dieses Produkt vor 60 Jahren ins Leben gerufen und damals wie heute lagen uns rassistische Gedanken mehr als fern. Um zu vermeiden, dass unser Produkt Assoziationen mit Rassismus hervorruft, arbeiten wir bereits an einer Umbenennung.

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5 Kommentare zu “Bahlsen knickt ein: Antifa- statt Afrika-Kekse?

  1. So ein Blödsinn.
    Darf in Zukunft die Farbe Schwarz auch noch schwarz benannt werden oder ist das schon rassistisch? Wo leben wir eigentlich? Dieses politisch korrekte linke Geschwätz nervt brutal.

  2. Wenn Kekse plötzlich politisch werden:

    „Dieses politisch korrekte linke Geschwätz nervt brutal.“ (Jonny am 11. März 2020)

    Wenn es denn nur linkes Geschwätz wäre… Man mag öfters fassungslos den Kopf über solchen Unsinn schütteln oder einfach nur lachen; es ist aber eine theoretisch untermauerte politische Strategie, systematisch Angriffe auf und über die Sprache zu führen. Man sollte sich dieser Tatsache immer bewußt sein, um dieses angestrebte Zerstörungswerk à la 1984 bei solchen linken Kampagnen nicht als puren kurzzeitigen Politklamauk zu unterschätzen. Daß mittlerweile auch große Konzerne hier immer öfters und immer schneller einknicken, setzt dahingehend keine guten Zeichen inwieweit die westlichen Gesellschaften noch immun gegen solche Zersetzungsstrategien der Linken sind.

    Der Welt-Kommentar in der obigen BN-Meldung gefällt uns trotzdem. Unsere Bemerkungen sind kein Statement gegen schwarzen Humor bzw. Sarkasmus anlässlich neuen PC-Irrsinns – ganz im Gegenteil. Für uns gab es sowieso immer nur Deutschen Butterkeks.

  3. Ich persönlich fühle mich ja von Deutschländer Würstchen rassistisch beleidigt, was ist das bitte für eine Konnotation? Sind wir etwa alle arme Würstchen? Neulich musste ich im Supermarkt zu meinem Missfallen lesen: im Angebot – deutsche Kartoffeln. Das kann sich nur ein Rassist ausgedacht haben, ist doch allgemein bekannt, dass wir armen Almans nur zu gerne in böser Absicht mit Kartoffeln gleichgesetzt werden.

  4. Ja klar, die Bezeichnung Afrika ist eurozentristisch und rassistisch, denn schließlich ist sie von den alten Römern überliefert, zuerst wohl mit dem Namen von Publius Cornelius Scipio Africanus. Das war ein ganz böser weißer Mann, Kriegstreiber, Eroberer, Kolonialist. Also: Weg damit!
    Und wie ist es mit den Bezeichnungen der anderen Kontinente?
    Amerika ist ein Irrtum, weil Martin Waldseemüller zu den links auf seiner Karte dargestellten Landmassen »America« notierte, was meinte: Nach der Beschreibung von Amerigo Vespucci. Zwei weiße alte Männer: Weg damit! Die Bezeichnung Australien geht auf das lateinische terra australis (südliches Land) und die Karteneitragung von Matthew Flinders zurück. Wieder ein weißer alter Mann: Weg damit! Und erst Europa!!! Da war doch der sehr, sehr alte weiße Mann – wie hieß der doch gleich, ach ja: Zeus! – , der ständig Frauen sexuell belästigt hat. Kidnapping, Sexismus. Wie kann man einen Kontinent im Zusammenhang mit üblen Straftaten bezeichnen?: Weg damit!
    Asien geht vielleicht, weil das Wort wohl auf assyrisch assu (Sonnenaufgang, Osten) zurückgeht. Aber dagegen fällt uns sicher auch noch was ein.

  5. Carlos Wefers Verástegui

    So etwas gibt es nur in Deutschland: ihr schafft den Sarotti-Mohr ab, die Mohrenköpfe bzw. Negerküsse, alles aus falsch verstandener Liebe zu den dunkelhäutigen Afrikanern. Aber, hört, hört!, wir in Spanien sind zwar wirtschaftlich und kulturell unterentwickelt, dafür aber längst nicht so degeneriert, so schöne Dinge wie die »Kongolesen« abzuschaffen.

    http://www.conguitos.com/

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