Anstoß

Büro-Kündigung nach Antifa-Attacken

Wer glaubt, die Attacken der gewaltbereiten Antifa hätten keine Konsequenzen, der irrt sich. Nach mehreren Angriffen auf unser Büro zog nun unser Vermieter leider die Reißleine und kündigte unseren Vertrag.

Alle Versuche, den Vermieter umzustimmen, scheiterten. Wir müssen uns daher erneut neue Räumlichkeiten suchen. Es wird damit unser dritter Umzug innerhalb der letzten fünf Jahre erforderlich.

An Heiligabend 2017 und im August 2018 wurde die Fassade des Bürogebäudes vermutlich von Linksextremisten beschmiert. Mehrere Zeitungen berichteten. Unsere damals zu Papier gebrachte Reaktion gilt nach wie vor: „Wir werden keinesfalls einen primitiven Kleinkrieg mit der Antifa führen, sondern hochkonzentriert unsere wichtige, patriotische Arbeit vorantreiben.“

Unser gemeinnütziger Verein Journalismus und Wissenschaft, BlaueNarzisse.de und Recherche Dresden werden alle Projekte unabhängig von den Widrigkeiten mit voller Kraft fortsetzen.

In diesem Sinne bitten wir um Ihre Unterstützung! Spenden Sie bitte fünf Euro für unsere inhaltliche Arbeit und fünf Euro für den Antifa-Abwehrkampf bzw. Umzug. Möglich ist das per Paypal, Lastschrift oder Überweisung (IBAN: DE79860100900418774903).

Vielen Dank bereits im Voraus,

Felix Menzel
Vorsitzender des Vereins Journalismus und Wissenschaft

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10 Kommentare zu “Büro-Kündigung nach Antifa-Attacken

  1. Henry Schuckert

    Hallo. Herr Menzel!

    Der Name »Antifa« ist Fake News. Das sind tatsächlich Linke Neofaschisten und genau so sollten Sie sie auch nennen. Allenfalls wäre »Linke Neofaschisten namens Antifa« möglich. Die alleinige Verwendung des Wortes Antifa bestätigt nur das Fake-Ziel des Namens.

  2. Ach, Herr Menzel….,

    Das erinnert fatal an den Schulhofschläger, der so lange weiter macht bis man als Opfer mal Haltung zeigt, sich grade macht und zurück schlägt. Erst dann hört der Schläger auf. Aber mir ist klar, dass man sich dafür in gutbürgerlichen Kreisen viel zu fein ist und lieber weiter jammert, wie ungerecht doch die Welt ist. Also weiterhin viel Spaß beim verlieren. Man kann echt nur noch den Kopf schütteln, wie lernresistent neurechte Köpfe doch sind. Staatsgläubigkeit pur, nur ja kein Rütteln an liebgewonnenen Looserqualitäten.

    Will man reüssieren, muss man aber Antifa und linke Lebenswirklichkeiten bekämpfen – und zwar auf allen Ebenen und mit allen Mitteln.

    Dazu gehört – auch, aber nicht nur – endlich von rechts Erlebniswelten zu schaffen, mit eigenen Kiezen, mit Cafees, Sportstudios, Kneipen, Treffpunkten, Begegnungsstätten, usw – nur wer sich mit seinen direkten Nachbarn gut versteht und es versteht auch unpolitische Personen und Verbände nach und nach für sich und sein Denken zu begeistern, schafft eine Art Wolle/Schutzpanzer/Frühwarnsystem gegen linke Schlägerbanden wie die Antifa. Das wäre echt mal ein Thema für ein Buch für rechte Prekariatler – aber die mangelnde Bereitschaft sich mal intensiv mit solchen enorm wichtigen Themen zu beschäftigen ist der Grund, weshalb es niemals wirklich voran geht. Ja, Perlen vor die Säue. Wenn man dagegen sieht wie intensiv sich System und linke »Zivilgesellschaft« mit der Bekämpfung unserer Strukturen beschäftigen und dabei immer erfolgreicher werden, könnte einem Angst und Bange werden. Unser Hauptproblem ist die falsche Sorge vor Verlust von ohnehin nur rudimentär vorhandenen Reputationsgehängen. In der Position in der wir uns befinden, sind Verzagtheit, Abgrenzung, Distanzerits, mangelnde Kampfbereitschaft wahres Gift.

    Aber also wieder eine Kündigung (analog: angezündetes Auto, gekündigter Job, Zähne eingeschlagen, Klamotten am Badesee geklaut, Fenster eingewofen, Versammlungsstätte auf sanftem Druck gekündigt etc. pp.) wg. linkem Terror. Na was solls – man kann ja noch hoffen, dass es beim nächsten Mal vielleicht länger mit dem Mietvertrag klappt. Ein absehbarer Trugschluss.

    Ach Henry, Antifa passt. Es ist die Sammelbezeichnung von Personen, die gegen Nationalsozialismus, Faschismus und allgemein gegen Rechts auch militant vorgehen.

    Ein Neofaschist ist weder links, noch geht er gegen Faschismus vor. Woher deine Angst klar Freund-Feind-Bestimmungen vorzunehmen? Warum diese Angst von Rechten sich klar als rechts zu bezeichnen? Hört doch endlich auf Feigheit vor der eigenen Courage zu haben.

    Sie sind Antifaschisten – ja, und wir das Gegenteil davon. So what – Wo ist das Problem?
    Das Problem ist doch wohl klar: wir haben keine funktionierende Anti-Antifa.
    Denkt mal bitte alle darüber nach……

  3. @noname

    Ich bin zwar kein grammar nazi, aber Loser mit zwei o im Jahr 2018, daß schmerzt wirklich in den Augen.

    Theoretisch, wie so oft, hören sich die Auslassungen teilweise gar nicht so verkehrt an, alleine mit der banalen Praxis hapert es. Wie genau soll er denn aussehen, der Kampf, auf allen Ebenen, gegen linken Lebenswelten? Auf der politischen Ebene? Das wäre wohl eine Aufgabe für die AfD, denn sie ist die einzige nichtlinke Partei in diesem Parteienstaat. Sie sitzt auch mit einem Vertreter im PKG. Das kann sinnvoll sein, denn die antifa wird von ihren Genossen ja auch mit nachrichtendienstlichen Informationen versorgt. Doch das wird/würde lange dauern, bis sich die AfD ähnlich etabliert hat und es stellt sich die Frage, ob sie das überhaupt bereit ist, solche Infos zu teilen? Würde vermutlich gegen ihr rechtsstaatliches Empfinden verstoßen.
    Auf der medialen Ebene? Mit eigenen Medien, die sowieso immer nur von den gleichen Leuten gelesen werden? Die etablierten Medien infiltrieren? Wie erfolgsversprechend ist das wohl, wenn man sich anschaut, wie schnell die Leute, die dort eine andere Meinung haben, weg vom Fenster sind? Im unpolitischen, virtuellen Bereich, haben sich die Zecken bereits häuslich eingerichtet, das hat man auch komplett verschlafen. Serienjunkies und Filmstarts als schöne exemplarische Beispiele. Auf der militanten Ebene? Auch wenn man das Staatsversagen heute praktisch in jeder Großstadt täglich bewundern kann, sollte einem doch eines klar sein, für uns reicht der Apparat noch aus. Dürfte wohl keinen Bereich in diesem Land geben, der so komplett überwacht wird, wie die sogenannte nationale Szene. Schon vergessen, auf »unserer« Seite ist man bereits eine Terrorgruppe, wenn man ein Luftgewehr hat und besoffen mit ein paar Bierflaschen um sich wirft? Viel Spass beim Kampf mit allen Mitteln!

    Rechte Kieze schaffen….schöne Idee…seit CPI spuckt das hier in den Köpfen herum. Bloß wird dabei immer vergessen, die Personallage gibt das überhaupt nicht her. (Ich rede jetzt von der Großstadt oder Metropolregion, nicht von einem Dorf in Sachsen, wo man Herr über eine Garage ist, die man großspurig wie das erste Projekt von CPI nennt) So ein Kiez, der will auch gefüllt sein! Mit Aktivisten, Mitläufern Sympathisanten und vor allem mit Menschen, denen man egal ist. Es ist ja nicht so, als wäre das noch nie probiert worden, mit den Kneipen, Cafes, Tattoostudios ( im übrigen ähnlich wertschöpfend wie Nagelstudios ). Wie ist es so gelaufen? Wie lange war da im Mittelwert die Dauer, die sich solche Läden gehalten haben? Hast Du überhaupt eine Ahnung, wie die kommunalen Behörden sich gegen solche Dinge wehren? Kein 1:1 Vergleich, aber sich vielleicht mal mit der »Erfolgsgeschichte« der Thor Steinar Shops beschäftigen? Die gesellschaftliche Linke ist so erfolgreich, bei dem was sie tut, weil sie über echte Macht verfügt und zwar in der Form von Legislative, Exekutive und Judikative, die natürlich nicht neutral sind, sondern schon längst Beute der linken Zivilgesellschaft geworden ist. Die haben jemand wie Susanne Baer im BVS installieren können! Das sagt ja wohl genug aus?

    Das einzige, was diese Situation etwas ändern könnte, wäre BESITZ! Aber dafür braucht man viel, viel Geld und jede Menge Leute. Das eine hat man nicht und das andere gibt es nicht. Woher nehmen und nicht stehlen? Wie sieht es mit echten, realistischen, praktikablen Antworten auf alle diese Fragen aus?

  4. Ich meinte natürlich das BVerfG.

  5. Robert Wagner

    @ noname:

    Endlich ein Faschist, der offen und unumwunden zu seiner menschenverachtenden völkisch-rassistischen Gesinnung steht, statt sie hinter pseudointellektuellen Phrasen zu verstecken. Mach weiter so! Das ist die beste Gewähr dafür, dass du und deine faschistischen Kameraden das bleiben, was ihr völlig zu Recht seid: randständige Extremisten, die mit ihrem Rassismus und ihrer brutalen Gewalttätigkeit die allermeisten Menschen in diesem Land abstoßen.

    @ xerox:

    Schon mal darüber nachgedacht, dass eure marginale gesellschaftliche Bedeutung mehr mit der eurer rassistischen Ideologie inhärenten Menschenfeindlichkeit zu tun hat als mit einer vermeintlichen »linken Kulturhegemonie«?

  6. Robert, jetzt bin ich fast ein bissel beleidigt. Ich habe doch auch immer offen und ehrlich dazu gestanden ein Faschist zu sein und Du hast mir das auch schon bescheinigt. Jetzt klingt es bei Dir, jeder noname könnte ankommen und diese Lorbeeren einheimsen?

    Dir ist aber schon klar, daß man Tatsachen zwar leugnen kann, indem man sie in Anführungszeichen setzt und ein vermeintlich davor schreibt, aber sie bleiben dennoch Tatsachen? Am Sachverhalt ändert sich natürlich nichts. Das man die Welt von der Uni in Göttingen nicht ganz klar wahrnimmt, kann ich allerdings verstehen. Da ist die FAZ dann eine rechte Zeitung und die FDP kryptofaschistisch. Aber nicht jeder kann in dieser Wohlfühlblase leben, wo man sich als progressiver, widerständiger Mensch wahrnimmt und der Konsum von einem Döner einen schon zum Integrationskönig erhebt?

    Desweiteren weißt Du doch auch, mir geht gesellschaftliche Bedeutung dezent am Popo vorbei. Es läuft alles von selbst. Jeder der sehen kann und will, sieht die Entwicklung der letzten Jahrzehnten ( ab 2010 hat es auch ordentlich an Tempo zugelegt) und man braucht nicht viel Phantasie um sich auszurechnen, daß es höchstwahrscheinlich noch sehr hässlich wird. Wir werden letztendlich so werden, wie die Invasoren, denn Mißtrauen, Angst, Feindseligkeit und glatter Hass sind typische Charaktermerkmale, die sie aus ihren heimischen Clan- und Stammesgesellschaften mitbringen. Das ist natürlich bedauerlich, aber nicht zu ändern. Da Du kein echter Deutscher bist, spürst Du das natürlich nicht. Unter dem Blickwinkel, verstehe ich Deine Einstellung sogar.

    noname: keine antwort, nur heiße luft, wie zu erwarten. Ich tippe mal auf VS-NW? Die waren ja TOOOTAAL erfolgreich mit ihren ganzen anti-antifa Projekten.

    Wieso funktioniert die Vorschau eigentlich nicht mehr?

  7. Carlos Wefers Verástegui

    @ Robert Wagner

    Das, was Du hier über obige Kommentatoren sagst, kann man, anstatt auf waschläppisch-heulsusisch, auch auf gut deutsch sagen:

    »Endlich ein Arschloch, welches sich durch Ausscheissen die Blösse gibt. Mach weiter so! So haben wir Waschlappen, Angstkläffer und Herdenexistenzen, die wir die Mehrheit darstellen, keine Müh´, uns im Lichte unserer eigenen sozialen und politischen Vormacht zu sonnen. Wir haben keine Angst« – die Hosen aber dennoch über Bund voll. Wie reimt sich das?

    »Ihr seid partout im Unrecht, ich sag´s euch. Schaut her, wie haushoch überlegen ich bin« – ja, so was von überlegen, dass der Herr sich nicht traut, sich offen und ehrlich selbst als moralischen Übermenschen zu qualifizieren, der die bösen »rechten, rassistischen und menschenverachteten Völkischen« braucht, als Faschisten, d.h. eigentlich als Unmenschen.

    Ein Menschenfreund, der solche Dinge, verschlüsselt als krummes Geschwätz, von sich gibt, braucht nicht eigens als Angstkläffer beleidigt zu werden. Kläff kläff!

    P.S: Für Menschen, die an moralischem Grössenwahn leiden, bin ich gern der Faschist, Unter- oder Unmensch.

  8. Robert Wagner

    @ xerox:

    Wenn du so viel Wert legst auf die Feststellung des Offensichtlichen, kann ich dir den Gefallen gerne tun: Du bist ein Faschist und es ist gut, dass du so offen dazu stehst und deine demokratiefeindliche Gesinnung nicht hinter pseudointellektuellem Geschwätz versteckst. Ich glaube aber, etwas Ähnliches in der Art habe ich dir gegenüber schon mal geäußert.

    Ich schreibe von der vermeintlichen »linken Kulturhegemonie« in Anführungszeichen, weil ich mir den schablonenhaften und ideologisch verzerrten Links-Rechts-Dualismus, wie er von euch verwendet wird, nicht zu eigen machen will. Wir haben keine dezidiert »linke«, sondern eine demokratische Kulturhegemonie. Was ihr mit »links« meint, ist letztlich nichts anderes als unsere demokratische Grundordnung. Als bekennender Faschist und damit Demokratiefeind hast du mit dieser Einschätzung sicher kein Problem.

    Mag sein, dass ich den von euch sehnlichst herbei gewünschten Bürgerkrieg nicht zu sehen in der Lage bin, weil ich nach deinen rassistischen Kriterien »kein echter Deutscher« bin und deshalb, aus welchen Gründen auch immer, das »Mißtrauen«, die »Angst«, die »Feindseligkeit« und den »glatten Hass« der »Invasoren« nicht erkenne. Viel plausibler ist aus meiner Sicht aber, dass bei euch eher der Wunsch nach einer finalen gewalttätigen Auseinandersetzung mit dem Gegner Vater des Gedankens, d. h. der Bürgerkriegsfantasie, ist.

    PS: Die FAZ lese ich persönlich sehr gerne und würde sie sicherlich nicht als rechts einstufen. Aber ich weiß ja, dass für dich jeder Demokrat selbstredend ein linksradikaler Fanatiker ist.

  9. @xerorx
    Nun, es ging und geht mir in erster Linie darum, Denkanstöße zu liefern, die es Rechten leichter machen, aus der Loser-Rolle (sorry, Tippfehler beim ersten Post) zu schlüpfen.
    Und ich weiß selbst, dass es da sehr viele Implikationen gibt, die du völlig zu Recht angesprochen hast, die das aktuell torpedieren. Nix für ungut – ich gebe dir in vielen Punkten auch recht. Nur was hilft das für eine zielführende Diskussion unter Rechten?
    Aber….statt nur aufzuzählen was alles unmöglich ist, wie es denn NICHT geht, wünsche ich mir Antworten, wir wir das Ruder in dieser blutrot-linken Republik in unserem Sinne herum reißen können. Diese Antworten bist du leider auch schuldig geblieben.
    Darf ich das dann so verstehen, dass bei Antifagewalt man diese zu ertragen hat, die Ärmel hochkrempelt und einfach weiter macht? Ist das tatsächlich der Weg den du vorschlägst? Lese ich deinen Beitrag und würde alles so stimmen, dann wäre das für mich das Ergebnis des Eingeständnisses der unabwendbaren Niederlage – keine Hoffnung in Sicht. Das entspricht aber nicht meinem Verständnis an Probleme heranzugehen. Es gibt einfach kein unlösbares Problem. Sind alle bisherigen Lösungsansätze gescheitert, muss man eben weiter suchen und neue Wege gehen.

    @ Robby

    Eigentlich soll man Trolle ja nicht füttern und deswegen reagiere ich auf deinen verlogenen und hetzerischen Scheiß auch inhaltlich nicht. Ich hab mal mitgezählt und bin in deinem kleinen Beitrag auf insgesamt 8 Lügen und Fehleinschätzungen über meine Person gekommen. Respekt. Lernt man das so danenbenzuliegen in euren staatsbezahlten Antifa-Workshops aka »Rechtsextremismus-Experten«-Seminaren?

    @ blauenarzisse
    Warum gebt ihr Zersetzungstypen wie Robby hier ein Forum? Was versprecht ihre euch davon? Glaubt ihr solche Typen würden euch und mir ein Forum auf ihren Seiten geben?

  10. Unabhängig wie ich zur Demokratie stehe, denke ich eher nicht, daß wir zurzeit in einer demokratischen Grundordnung leben. Das war vielleicht in den 60ern ,70ern und (?) 80ern noch der Fall. Das Dir der hiesige Linksstaat nicht auffällt und Du alle Belege dafür gekonnt ausblenden kannst, hat wohl mit Deinen persönlichen Ansichten zu tun. Wenn Du nur einen Funken Objektivität in Dir tragen würdest, könntest Du sehen, inwieweit diese Republik in den letzen Jahrzehnten nach links gerückt ist. Was auch nicht verwunderlich ist, da sich die Träger, Denker und Multiplikatoren dieser kulturmarxistischen Ideologie inzwischen ja in alle Machtpositionen dieses Landes hinein gezeckt haben. Das mache ich ihnen auch gar nicht zum Vorwurf, jeder kämpft für den Sieg seiner Weltanschauung. Nur glaube ich nicht, daß sie ihren Sieg letztendlich überleben werden. Hinweg gespült von der Flutwelle, die sie selbst so frenetisch gefeiert haben.

    Amüsant, wie Du aus »Das ist natürlich bedauerlich« ein »sehnlichst herbei wünschen« machst. Probleme mit dem Textverständnis? Von einem Bürgerkrieg habe ich im übrigen gar nichts geschrieben? Keine Ahnung was Du da zwischen meinen Zeilen heraus gelesen haben willst. Oder mir ist einfach unklar, was Du unter einem Bürgerkrieg verstehst? Ich habe geschrieben es wird hässlich und das ist es vielerorten schon, aber ich bin sicher, es wird noch viel hässlicher. Mir schwebten da eher Bilder von Mittel und Südamerika vor, weniger von Jugoslawien. Vielleicht glaubst Du ja, aufgrund Deiner ethnischen Herkunft, daß Du mit diesen Verhältnissen besser zurecht kommst, als der verhausschweinte Mitteleuropäer? Dir diese Entwicklung also gelegen kommt? ( ist witzig, wenn jemand so abstruse Spekulationen über einen anstellt, nicht wahr? 😉
    Nur Geisteskranke oder infantile Schwachköpfe wünschen sich so etwas wie einen Bürgerkrieg herbei. Noch einmal, ich sehe eine Entwicklung, die nichts schönes für die Zukunft bedeutet. Ich wünsche sie nicht, ich verhindere sie nicht. Das liegt alles überhaupt nicht in meinem Machtbereich, ich beobachte nur. Du siehst diese Entwicklung nicht. In 20 Jahren, werden wir wissen, wer Recht hatte. Ich hätte kein Problem zuzugeben, wenn ich mich geirrt hätte. Du auch?
    Meine politischen Vorstellungen haben damit übrigens gar nichts zu tun. Das ist ein ganz anderer Punkt.

    noname
    Denkanstöße sind gut und wichtig, deshalb habe ich auch geschrieben, daß sie theoretisch richtig sind, aber in der Praxis nichts nutzen. Ein paar Gründe dafür habe ich aufgelistet.
    Wenn an meinem Beitrag irgendwas nicht stimmt, dann immer raus damit?
    Ich hab niemals behauptet, ich hätte Antworten auf diese Fragen. Doch diese Probleme sind nicht aktuell, sondern strukturell. Die linke Hegemonie im politisch wie kulturellen Bereich, die unser Gottseibeiuns hier immer abstreitet, ist kein neues Phänomen. Sie wurde seit den 70ern beständig ausgebaut. Damals auch noch mit finanzieller und organisatorischer Hilfe aus der DDR.
    Ein breiteres Verständnis für die uns heute umgebenden Verhältnisse bekommt man, wenn man an die Wurzel geht. Ganz interessant finde ich da:
    http://www.sehepunkte.de/2014/07/23347.html
    und
    http://adrian-ambrer.de/koenen-das-rote-jahrzehnt-unsere-kleine-kulturrevolution-1967-1977/
    Die prominenten Vertreter dieser, jetzt endlich langsam, aussterbenden Art wie Trittin oder Fischer, waren nur die Spitze des roten Eisberges. Doch ihre widerlichen Apologeten machen ja in ihrem Sinne weiter. Mit antifa Gewalt kann man nur individuell umgehen. Sobald man das organisiert macht, hat man §129 an der Backe. Ich würde auch jeden, der mit so einem Vorschlag ankommt, für einen VS Provo halten. Also man muß darauf reagieren, wenn es passiert. Mehr kann man nicht machen. Ja es ist unfair, daß die organisiert Krav Maga trainieren und ihre autonomen Wehrertüchtigungslager komplett problemlos veranstalten können. Doch so sind die Verhältnisse nunmal in diesem Land. Ich bin Spengler Anhänger, für mich ist Optimismus und deshalb auch Hoffnung Feigheit. Zu feige der Wahrheit ins Gesicht zu sehen und sie anzuerkennen. Ich habe mich also für heroischen Realismus und gegen den typisch rechten Selbstbetrug entschieden. Das jetzt nicht wieder auf die persönliche Ebene runter brechen, ich spreche von gesellschaftlichen Entwicklungen, nicht von persönlichen Entscheidungen. Bevor man neue Lösungsansätze sucht, muß man die gescheiterten erstmal analysieren. Für mich ist es klar, zuwenig Leute ( und oft genug auch noch die Falschen) und zuwenig Geld. Die guten Leuten können wir nicht mehr aus ihren Gräbern rauskratzen und wie es mit dem Geld aussieht, muß ich wohl nicht extra erläutern. Doch ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

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