Anstoß

Corona-Virus und Finanzmärkte

[Beitrag von Recherche Dresden] Der Corona-Virus schockt gerade die Finanzmärkte. Innerhalb weniger Tage verlor der DAX rund 1.000 Punkte. Ist das Hysterie? Berechtigte Angst? Oder waren die Aktien der Konzerne sowieso überbewertet und das reinigende Gewitter führt nun dazu, daß man günstig einsteigen kann?

Mit einer tagesaktuellen Bewertung werden wir uns zurückhalten. Wir wollen keine Anlageberater sein, aber es wird Zeit, sich die Finanzmärkte aus patriotischer Sicht anzuschauen. Das tun wir gerade und werden unsere Ergebnisse im Mai in Heft 9 veröffentlichen.

Die Jahresvorschau 2020/21: Was bietet unser dritter Jahrgang?


Heft 9: Mai 2020

  • Schwerpunkt: Finanzmärkte
  • Wir haben dazu gerade eine Studie in Arbeit, die sich mit der Rationalität der Finanzmärkte beschäftigt.
  • Außerdem: ein Grundlagenartikel über Schenken und Tauschen, ein Interview über Digitalisierung, Hintergründe zu BlackRock und vieles mehr …


Heft 10: August 2020

  • Schwerpunkt: Bildung und Ökonomie
  • Hier wird insbesondere Gunnar Heinsohn und sein internationaler Vergleich der mathematischen Fähigkeiten der Nationen im Mittelpunkt stehen.


Heft 11: November 2020

  • Schwerpunkt: Manipulationen und Rhetorik
  • Wer wirtschaftlichen oder politischen Erfolg erzielen will, muß überzeugen können. Deshalb planen wir ein Dossier über Rhetorik.
  • Außerdem: Studie zur »Ökonomie der Aufmerksamkeit«, also dem Einfluß von Medien und sozialen Netzwerken auf Politik und Wirtschaft


Heft 12: Februar 2021

  • Schwerpunkt: Subventionen
  • Das Verhältnis von Betrieb und Behörde werden wir anhand eines Portraits über Max Weber erläutern.

Hier können Sie Recherche D abonnieren!


3 Kommentare zu “Corona-Virus und Finanzmärkte

  1. Hier der Bericht eines Freundes in seinem Löwenblog. Er kennt sich aus, weiß sachlich zu berichten, aber nicht beruhigend. https://www.marcogallina.de/2020/02/26/vor-pest-hunger-und-krieg-bewahre-uns/?fbclid=IwAR3dCADefz_kSlfTr4sia0fkyWKf-2Q8NzfwZhzfB231fKzyVF1FmbF0hos

    Wer etwas von Wirtschaft versteht, weiß, daß es zyklische Krisen gibt. Man weiß nur nicht, wann die nächste Krise kommt, wo sie regional beginnt, und wodurch sie ausgelöst wird. Auch eine Epidemie kann Auslöser einer solchen Krise sein: „Im März werden in Europa etliche Produkte knapp werden“, titelt die WeLT (https://www.welt.de/wirtschaft/article206125155/Coronavirus-Chinas-Behoerden-haben-viel-zu-spaet-reagiert.html). Mit Meldungen wie »«Der Dax fällt wie ein Stein« (https://www.boerse-online.de/nachrichten/ressort/maerkte/dax-weiterhin-im-minus-epidemie-aengstigt-anleger-der-dax-faellt-wie-ein-stein-1028939453) kann man natürlich eine Wirtschaftskrise auch richtig herbeireden: self fulfillig prophecy

  2. Oskar Lett

    MALTHUS ist immer noch der beste Ratgeber: die Seuchen, Kriege und Laster regulieren die Bevölkerungen. Also damit auch automatisch die Wirtschaft.

  3. „MALTHUS ist immer noch der beste Ratgeber: die Seuchen, Kriege und Laster regulieren die Bevölkerungen. Also damit auch automatisch die Wirtschaft.“ (Oskar Lett am 28. Februar 2020)

    Stimmt! Wir können zur Lektüre empfehlen: Henry Buba „Man denkt an Thomas Robert Malthus“ R. G. Fischer, Frankfurt 1988 – ein guter Überblick zu Biographie und Denken des berühmt-berüchtigten Engländers.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo