Anstoß

Der Hass auf Moslems

Ob man es begrüßt oder nicht, ändert nichts daran, dass Terror und Gewalt Ablehnung und Ressentiments hervorrufen.

Aiman Mazyek versteht sich z.B. als Vertreter eines angeblichen „Zentralrats der Muslime in Deutschland“. Dessen Berechtigung wirklich für alle Mohammedaner, die hier leben, zu sprechen, ist jedoch sehr umstritten, da der „Zentralrat“ nur ungefähr 10.000 bis 20.000 Mitglieder hat, sich aber derzeit Millionen Moslems in Deutschland aufhalten. Von den Einheitsmedien wird Mazyek hofiert und seine wehleidigen Jammer-Meldungen, in denen er seine Glaubensbrüder stets als arme Opfer darstellt, werden immer gerne weiterverbreitet.

Gesonderter Schutz für Islamzentren?

Den kürzlichen, grausigen Anschlag auf zwei Moscheen in neuseeländischen Christchurch, der natürlich in keiner Weise gutzuheißen oder zu rechtfertigen ist, nahm Jammer-Mazyek zum willkommenen Anlass, um sich wieder einmal genüsslich im Selbstmitleid zu suhlen. So forderte er gesonderten Schutz für Islamzentren.

Das ist natürlich absurd, denn während wir schon massenhaft islamische Gewalt erleben mussten, so gab es hingegen noch keinen einzigen Terroranschlag auf Moslems in Deutschland. Meiner Meinung nach trägt jeder einzelne öffentliche Auftritt des unsympathischen Mazyek massiv dazu bei, dass die Ablehnung von Moslems rasant zunimmt. Sein bemitleidenswertes Gewimmer und seine passiv-aggressive, unterschwellige Hetze gegen das deutsche Volk sind einfach nicht auszuhalten.

Der Hass steigt wirklich

Der türkische Chef des ebenso fragwürdigen „Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland“, Burhan Kesici, kritisierte die von Innenminister Horst Seehofer auf Grund der aktuellen Ereignisse getätigte Behauptung, dass es bei uns überwiegend ein friedliches Miteinander gäbe. Vielmehr sieht Kesici eine wachsende Islamfeindlichkeit in Deutschland – und damit hat er völlig recht. Was nutzt es, so, wie der feige Seehofer, so zu tun, als wäre alles in Ordnung, wenn es nun einmal nicht zutrifft? Ja, auch in Deutschland, so wie im Rest der Welt, wächst der Hass auf Moslems.

Einerseits wegen der politischen Korrektheit, andererseits auf Grund der antidemokratischen Meinungsgesetze, welche negative Aussagen gegen Ausländer mit Gefängnisstrafen bedrohen, findet diese auch bei uns immer mehr um sich greifende Gefühlslage jedoch kaum eine öffentliche Artikulierung.

Vorhanden ist sie aber trotzdem und es sieht nicht danach aus, dass sich diese Entwicklung umdrehen wird. Im Internet nehmen viele kein Blatt vor den Mund. Hier sieht man, wie das Meinungsspektrum wirklich ist. Wenn man dieses unverfälscht wahrnehmen will, muss man vor allem US-Seiten lesen, denn in Amerika schützt die Verfassung die Meinungsfreiheit, weshalb sich dort viele trauen in den Kommentarspalten Tacheles zu reden. Eine besonders große Offenheit findet man natürlich auch in nicht-westlichen Ländern, die mit Islamismus konfrontiert sind. Der Hass auf Moslems ist ein globales Phänomen, da ja auch der islamische Terror international ist.

Terror erzeugt Ablehnung

Dieser Hass auf Moslems wird nicht, so wie die Linken das jetzt behaupten, durch die friedliche politische Betätigung von Einwanderungskritikern und Patrioten, sondern durch die von vielen Moslems ausgehende Gewalt hervorgerufen. Von den linken Medien verteufelt, aber im Internet weltweit bejubelt, wurde die mutige Aussage des australischen Senators Fraser Anning, dass die Moslems diesmal zwar Opfer, ansonsten aber meistens Täter wären. Obwohl er in derselben Stellungnahme den Anschlag als solchen aufs schärfste verurteilte, wurde er trotzdem für die Feststellung dieser Wahrheit gescholten.

Auf Facebook teilte Anning am 16. März eine Statistik, aus der hervorgeht, dass in den letzten dreißig Tagen in 21 verschiedenen Ländern 122 islamische Terroranschläge passiert sind, bei denen insgesamt 859 Menschen ermordet und 844 verletzt wurden. Auch der vom „Institute for Economics and Peace“ veröffentliche „Terrorism Index“ für das Jahr 2015 liefert deutliche Zahlen. Die Länder mit den meisten terroristischen Vorfällen waren der Irak, Afghanistan, Nigeria, Pakistan und Syrien.

In all diesen Ländern kämpfen islamistische Gruppen um die Macht im Staate. Mit dem Islamischen Staat in Verbindung stehende Gruppen haben in 28 Ländern Terroranschläge verübt. Im Jahr 2015 waren vier Organisationen verantwortlich für 74 Prozent der weltweiten Terroropfer, nämlich der Islamische Staat, Boko Haram, die Taliban und al-Kaida, also lauter islamistische Gruppen. Gemeinsam haben diese vier Terrortruppen alleine 21.738 Menschen im Namen Allahs ermordet.

Pauschalisierungen sind niemals fair

Der islamisch motivierte Terror und auch andere Verhaltensweisen erzeugen bei immer mehr Menschen eine pauschale Ablehnung aller Moslems und bei einigen eben auch richtigen Hass und einen emotionalen Wunsch nach Rache und Vergeltung. Natürlich ist das keine schöne Entwicklung und es ist auch absolut unfair, da der einzelne Angehörige einer Gruppe niemals für das verantwortlich zu machen ist, was andere Mitglieder einer Gruppe getan haben.

Natürlich ist es auch nur eine kleine Minderheit der Moslems, die sich selbst aktiv am Terror beteiligt. Freilich gibt es zudem zahlreiche islamische Einwanderer, gegen deren Persönlichkeit und Lebensführung überhaupt nichts einzuwenden ist, die anständige und nette Mitbürger sind. Das ändert jedoch nicht die Gefühle von weiten Teilen der Gesellschaft.

Die in Christchurch erschossenen Moslems waren unschuldig, so wie auch die Opfer des islamischen Terrors unschuldig sind. Von Linken wird einem gerne empfohlen aus der Geschichte zu lernen. Dies sollten sie aber selber einmal tun. Denn wenn es zu ressentimentgeladenen Gewalttätigkeiten zwischen ethnokulturellen Gruppen gekommen ist, dann war es ja nie so, dass wirklich einhundert Prozent der Menschen daran beteiligt waren. Es reicht völlig aus, wenn es auf beiden Seiten genügend radikale Frontkämpfer gibt, welche die Drecksarbeit erledigen. Wenn die Stimmung hinreichend aufgeladen ist, wird der Großteil der Bevölkerung, der eben immer aus Mitläufern besteht, einfach wegschauen oder passiv mitmachen.

Gewalt hat eine eigene Dynamik

Das Gewalt irgendwann Gegengewalt erzeugt, ist eine alte Weisheit. Ob man das gut findet oder nicht, ändert nichts daran, dass es eben so ist. In vielen Kulturen der Welt hat man auf die dschihadistische Gefahr bereits mit drastischen Maßnahmen reagiert. Im Westen wurde hingegen in den letzten Jahren stets so getan, als wenn es eh kein Problem gäbe.

Medial reagierte man auch stets primär mit unpolitischen Trauerbekundungen. Nach einem Terroranschlag zeigt man besonders gerne Bilder von weinenden Frauen, die herumstehen und Blumen niederlegen. Das ist kein Zufall, sondern soll jeden Drang zum Handeln in Gefühlsduselei ersticken.

Doch außer der Trauer löst ständige Gewalt vor allem auch eine gewisse Abstumpfung aus. Ich selbst war noch zu Zeiten der Angriffe auf die linke Zeitschrift „Charlie Hebdo“ und den Musikklub „Bataclan“ total aufgewühlt, als ich von ihnen erfuhr. Stets fing ich dann sofort gleich an alle Informationen über den Anschlag zu sammeln und einen emotionalen Artikel darüber zu schreiben.

Heute ist es so, dass die Gewalt absolut zum Alltag geworden ist und so empfinde ich auch keinerlei Aufregung mehr, wenn ich vom nächsten täglichen „Einzelfall“ erfahre. Es ist eben „business as usual“ und keineswegs noch eine reißerische Titelgeschichte wert. Mit jeder weiteren Bluttat steigt vor allem meine Motivation weiter zu machen und den politischen Kampf nicht aufzugeben. Jedes neue Massaker bestätigt, dass wir Rechten richtig liegen.

Jetzt brauchen wir Realpolitik

Auf Grund dieser Gewöhnung an den Terror haben eben sehr viele Menschen auch sehr unaufgeregt auf das Gemetzel in Christchurch reagiert. Wer Kommentare im Internet liest, wird sehen, dass die Meinung, dass dieser Vergeltungsschlag, so sinnlos und grauslich er auch sein mag, viele in keiner Weise verwundert, sondern das nicht wenige der Ansicht sind, dass es viel mehr überrascht, dass so etwas bisher noch nie geschehen ist.

Und nein, das ist natürlich keine Rechtfertigung oder Verharmlosung dieses Verbrechens, welches moralisch zu verurteilen ist, aber so sieht eben die momentane gesellschaftliche Dynamik aus. Der ununterbrochene islamische Terror hat bei vielen Menschen pauschalen Hass auf Moslems erzeugt. Das ist weder schön noch fair, aber es lässt sich einfach nicht ändern. Inzwischen gab es anscheinend bereits den ersten Rache-Angriff durch einen türkischen Täter in Utrecht.

Der islamische Terror in Europa wird in den nächsten Jahren unglaubliche Ausmaße annehmen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass deshalb auch immer mehr Einheimische durchdrehen und als Antwort darauf selber ein Blutbad anrichten. Daher brauchen wir jetzt ein Ende der Rhetorik der flennenden Weiber und stattdessen eine eiskalte Realpolitik, die endlich die schwierigen, aber notwendigen Maßnahmen durchführt. Man kann diesen Konflikt zwar weiter verzögern, aber auf keinen Fall verhindern.

(Bild: Pixabay)


Jahrgang 1986, aus Wien, Studium der Philosophie, begreift sich als Vertreter der deutschen Alt-Right (Alternative Rechte) und ist seit 2014 als Journalist bei diversen Medien tätig und veröffentlichte mehrere Bücher. Maßgeblich war er beteiligt an PEGIDA in Österreich. Zudem ist er Gründer und Obmann von "OKZIDENT - Verein zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit". - www.georgimmanuelnagel.at

4 Kommentare zu “Der Hass auf Moslems

  1. Niekisch

    Der Islam als Zuchtmeister der restlichen Deutschen auf ihrem Restgebiet, zugleich Orgien an Schuldbekundungen durch die Enkel der »schlimmsten Tätergeneration« in der Geschichte….finis Germaniae.

  2. Das endlose Ende der Illusionen

    „Der Islam als Zuchtmeister der restlichen Deutschen…“ (Niekisch, 22. März 2019)

    Von uns wird es jedenfalls keinen Kotau vor dem Islam (und anderen „Politischen Korrektheiten“), in welcher Form auch immer, geben; selbst wenn wir mit einer solchen Haltung „der letzte Deutsche“ (Botho Strauß) wären. Die Lage ist im Wesentlichen doch immer noch die bekannte, weshalb Georg I. Nagel durchaus zuzustimmen ist, wenn er nüchtern festhält: „Daher brauchen wir jetzt ein Ende der Rhetorik der flennenden Weiber und stattdessen eine eiskalte Realpolitik, die endlich die schwierigen, aber notwendigen Maßnahmen durchführt. Man kann diesen Konflikt zwar weiter verzögern, aber auf keinen Fall verhindern.“ (Georg I. Nagel „Der Hass auf Moslems“, 22. März 2019) Dieser „Konflikt“ eskaliert ja bereits seit Jahren, gewissermaßen sukzessive in den Metropolen des Westens (aber nicht nur dort). Die begleitenden einschlägigen Betroffenheitsrituale haben mit ihren fragwürdigen, nicht selten nebulös-grotesken Schuldzuweisungen bislang weder die eigentlichen Ursachen dieses Konflikts benannt, noch die Kette der tragischen Ereignisse („Rivers of Blood“) bis auf den heutigen Tage sichtbar unterbrechen können. Quo vadis Europa?

  3. Die Gemengelage ist vielschichtig. Dem Artikel von Herrn Nagel ist zuzustimmen. Allerdings deckt er, meiner Meinung nach, nicht alle Bereiche ab. Die Tatsache, das nicht wenige der friedlichen Moslems sich nach einem islamischen Terroranschlag im Hinterzimmer die Hände reiben machen den Islam nicht symphatischer und die Bereitschaft zu Pauschalurteilen eher größer. Und es läßt auch erkennen wieviel des muslimischen Fanatismus schlichtweg einer platten Dummheit geschuldet ist. Darüber hinaus muß der interessierte Beobachter leider als Faktum anerkennen das es bei der sich momentan herausbildenden Situation Moslems versus Westler ganz eindeutig interessierte dritte Parteien gibt, die Interesse an solchen Konflikten haben und sie gerne mitschüren um ihr Süppchen darauf zu kochen.

  4. Weltbürger

    Der Hass auf Moslems hat seinen Ursprung im Hass der Moslems gegen alle nicht Moslems.
    Erst seit sich aufgrund der vielen Anschläge muslimischer Terroristen die Menschen intensiver mit dem Islam beschäftigen, kommt beim Volk durch, worum es sich bei dieser Ideologie wirklich handelt. Um nichts Anderes als Ansiedler, die sukzesive politischen und gesellschaftlichen Einfluss gewinnen sollen. Die Mainstream-Medien sind willige Untergebene bei dem Prozess und Saudi Arabien einer großen Investoren. Angestrebtes Ziel ist immer die Übernahme.
    Zur Arbeit und Bildung nicht geboren, leben sie in ihren Gastländern oft clanweise beinahe ausnahmslos von Sozialhilfe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo