Rezension

Die zerstörerische Kraft des Feminismus

Mit dem erschienenen dritten Band „Frau ohne Welt“ von Bernhard Lassahn ist nun die „Trilogie zur Rettung der Liebe“ komplett. Band eins und zwei sind schon vor einigen Jahren erschienen und für die Blaue Narzisse besprochen worden.

Gleich vorweg: Dieser dritte Band ist ein Meisterwerk. Sehr gut recherchiert. Lassahns Sprache ist sehr farbig, auch mit Witz – trotzdem mit angemessener Ernsthaftigkeit, dem Ernst der Thematik entsprechend. Während Band eins und zwei je einen Themenbereich abdecken („Der Krieg gegen den Mann“, „Der Krieg gegen das Kind“), schließt Band drei alles Vorherige zusammen und geht deutlich darüber hinaus. Man könnte also auch den aktuellen Band für sich lesen, ohne die beiden anderen gelesen zu haben.

Feminismus und Ku Klux Klan

Sein Buch durchziehen verschiedene Prinzipien. Da ist einerseits das Prinzip eines geschichtlichen Abrisses. Die Wurzeln und auch das Umfeld des Feminismus werden beleuchtet. Wer hätte schon gedacht, daß Teile der Frauenbewegung ihren Ursprung im WKKK (Women of the Ku Klux Klan) haben. Lassahn legt drei Kräfte dar, die die Frauen antrieben: die gescheiterten kommunistischen Ideale in Rußland, eine außer Kontrolle geratene Terror-Mentalität in England und vor allem die Angst der Frauen in Amerika (WKKK).

Soweit die Wurzeln. Es wird deutlich, daß Zustände, wie wir sie heute vorfinden, mit allen Ungerechtigkeiten, mit der Verteufelung alles Männlichen, mit völlig überzogenen Frauenförderprogrammen, dem völlig unsinnigen feministischen „Sprach-Handeln“ etc. nur im Liberalismus wachsen konnte.

Ein anderes Prinzip sind punktuelle Vergleiche verschiedener Ist-Situationen. In einem Kapitel werden Helen Smith („Männerstreik“), Greta Thunberg, die Fridays for Future-Bewegung und Meike Dinklage („Der Zeugungsstreik“) erwähnt und in Zusammenhang gebracht. Im Kapitel über die Waffen der Ölweiber tauchen Camille Paglia, eine langjährige Beobachterin der Frauenbewegung und Gottfried Keller („Das verlorene Lachen“) auf und werden in Beziehung gesetzt. Dieses In-Beziehung-Setzen eröffnet ein geschlossenes Bild. Es werden Zusammenhänge deutlich gemacht und bildhaft vor Augen geführt, was hinter den Entwicklungen steckt.

Die Politisierung des Privaten

Das Private sei politisch – so will es uns die Linke seit Jahrzehnten weißmachen. Wenn das Private politisch ist, hat der Staat die Möglichkeit sich in Dinge einzumischen, die ihn nichts angehen. Und so kam es, daß der Mann die Verantwortung für die Familie aberkannt bekommen hat und der Staat sie übernommen hat. Den Frauen wurde erklärt, daß dies gut für sie sei. Zur Durchsetzung haben sie juristische Super-Hämmer in die Hand bekommen, die jeden Mann, auch wenn es völlig an den Haaren herbeigezogen ist, sozial, ökonomisch und finanziell ruinieren können.

Es tut ihnen, den Frauen selbst, aber überhaupt nicht gut, ihre Männer und ihre Umgebung zu zerschlagen. Zitat: „So, wie es für die Frau von heute heißt: raus aus der Abhängigkeit vom ehemals geliebten Ehemann, rein in die Abhängigkeit zum sowieso nicht geliebten Staat. Raus aus den Zwängen der Rollenbilder des Patriarchats, rein in die Rollenbilder des Gender-Mainstream.“

Es werden historisch bedeutende Ereignisse unter die Lupe genommen. Zum Beispiel die „Weltfrauen-Konferenz“ von 1995 in Peking. Hier wurde Gender-Mainstreaming beschlossen und wenig später in verschiedenen Ländern top down, also an allen demokratischen Strukturen vorbei, als Querschnittspolitik diktiert.

Lassahn stellt fest: „Die richtungsweisende Weltfrauenkonferenz 1995 war eine Menschenrechtsverletzerinnen-Konferenz.“ Wer den Blick von der Hälfte der Menschheit weg auf nur eine Hälfte der Menschheit richtet, wer sogenannte Frauenrechte über Menschenrechte setzt, ist im Prinzip nur halb. So spricht der Autor bei den „Frauen von Welt“ von Halbweltfrauen.

Halbweltfrauen aber haben überhaupt keine Welt, in der sie sein können. Es sind Frauen ohne Welt. Man denkt automatisch an Arne Hoffmanns Buch Sind Frauen die besseren Menschen?, in dem er ein Kapitel der Frage gewidmet hat, ob die Frauenbewegung faschistoid sei.

Es wird deutlich, wie die radikale Ideologie des Feminismus mit all ihrer Menschenverachtung und Männerfeindlichkeit, und somit auch Frauen- und Kinderfeindlichkeit, gewachsen ist und die Welt verändert hat. Zum Schlechten.

Bernhard Lassahn: Frau ohne Welt. Teil 3: Der Krieg gegen die Zukunft. Hier bestellen!

(Bild: Pixabay)


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