Gesichtet

Menschenfern und ideologiegetrieben: Wie asozial sind die Grünen?

Selbst die in der Regel politisch grün gestrickten Mainstream-Journalisten haben erkannt, dass die Angst vor der Klimakatastrophe offenbar zum wichtigen Treiber des modernen Kapitalismus geworden ist. Man hat völlig richtig festgestellt, dass mittlerweile Protest in Politik und Politik in Geschäft verwandelt wurde. Die einstigen Feinde des Wirtschaftssystems sollen heute dessen Erneuerer sein.

Die Umweltverschmutzer von gestern sind also vielleicht die Ökologie-Päpste von morgen, denn die Geschäfte müssen ja laufen. Die Bedenken des „traditionell-industriellen Komplexes gegenüber den Alternativenergien, die in Wahrheit Hoffnungen waren, haben sich tot gelaufen“, konstatiert Gabor Steingart. Und das ist scheinbar gut so, weil die einstmals idealistischen „grünen“ Träume von einer gesunden, ökologisch ausbalancierten und zukunftsfähigen Welt von reinen, nüchternen Geschäftsinteressen abgelöst, beziehungsweise ökonomisch nutzbar aufgefangen wurden.

Das betrifft nicht nur die Partei der Grünen und ihrer Funktionäre, die aus ihren öko-religiösen Dogmen hochprofitable Geschäftsmodelle in Form zum Beispiel diverser NGOs und einer ganzen Sozialleistungs- und Steuergeldverteilungsindustrie geformt haben. Es betrifft auch die Wähler der Grünen, die sich vorzugsweise aus dem urban bürgerlichen Milieu der akademisch Ausgebildeten, Studenten und Schüler rekrutieren und denen die Lebensumstände des normalen Angestellten, Arbeiters und mittelständischen Unternehmers, Freiberuflers und Handwerkers einerseits unbekannt und andererseits völlig schnuppe sind:

„Die Wähler der Partei haben überdurchschnittlich hohe Einkommen und sind vornehmlich im Dienstleistungs- und Bildungsbereich beschäftigt,“ attestiert die vom Verdacht rechter Gesinnung völlig freie Bundeszentrale für Politische Bildung und meint weiter, dass die grünen „Wähler […] heute nur noch in gesellschaftspolitischen Fragen klar links [stehen], nicht mehr dagegen in der Sozial- und Wirtschaftspolitik“. Gesellschaftspolitik meint hier etwa Themen wie die unselige kriminelle Migrationspolitik, die von den Grünen aller Geschlechter forciert wird.

Geht es allerdings bei der ganzen ökologischen Weltverbesserung um die Bedürfnisse derjenigen, die mit ihrem Fleiß und ihrem Geld die BRD AG am Laufen halten, ist es mit der altruistischen Attitüde nicht mehr weit her. Ganz im Stile sozialistischer, logisch gescheiterter Planwirtschaften, werden im Konzert mit einer machthungrigen EU-Kommission tradierte Volkswirtschaften umgekrempelt, Arbeitsplätze vernichtet, Steuern erhöht und unausgegorene energie- und industriepolitische Phantasien mit technologisch unvollkommenen Strukturen als „New Green Deal“ verkauft.

Während der bundesdeutsche Steuerzahler unter Verlust von Arbeitsplätzen und unter Preisgabe ingenieurtechnischen Know-hows in die kaum ausgereifte E-Mobilität gezwungen wird, setzen die Investoren „auf den Wechsel von Kohle, Öl und Gas zu Sonne, Wind und Wasserstoff. Der neue Kapitalismus trägt grün“, so Steingart. Selbst die Elektromobilhersteller mit ihrer mehr als bescheidenen CO2-Bilanz „werden von einer Börseneuphorie getragen, die mittlerweile religiöse Züge trägt“.

Und obwohl die schlauen Köpfe an der Wall Street wahrscheinlich längst um die Unzuverlässigkeit und technologische Lückenhaftigkeit der Erneuerbaren Energien und ihrer technologiegetragenen Verwertung wissen, spielen diese Spekulanten global mit und tun so, als glaubten sie an das Zeitalter nach dem Verbrennungsmotor. Tesla konnte so zum wertvollsten Autobauer der Welt mit einem Marktwert von 445,2 Milliarden Euro avancieren. Dass es hier letztlich um Spekulationsgewinne und das Abschöpfen staatlicher Gelder und Absicherungsmechanismen, also Inhaftnahme ganzer Volkswirtschaften bei Investitionen geht, wird nach dem Hype bewiesen sein.

Der renommierte Fachmann, Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), erkennt, dass „in der zutiefst ideologischen Debatte, die leider mittlerweile einem Glaubenskonflikt ähnelt,“ mit allen Tricks gearbeitet wird, damit der herkömmliche Verbrenner unbedingt stirbt. Die öko-sozialistischen Projekte bedrohen das gewohnte soziale Leben und greifen massiv in unseren Alltag ein: „Der jahrhundertealte Menschheitstraum der individuellen – automobilen, nämlich selbst-beweglichen – Mobilität für jedermann wird gerade klammheimlich zerstört“, so Koch.

Mobilität wird, ob gewollt oder nicht, in naher Zukunft ein exklusives Gut nur noch für Besserverdienende, während der sogenannte „Kleine Mann“ durch die Finger schauen wird und zusehen muss, dass grundlagenlose CO2-Steuern und die höchsten Strompreise der Welt gezahlt werden können.

(Bild: Bayerns grünes Spitzenduo Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, Quelle: Dominik Butzmann)


0 Kommentare zu “Menschenfern und ideologiegetrieben: Wie asozial sind die Grünen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo