Anstoß

Militärkram ist cool

Männer interessieren sich für Waffen aller Art, das Kriegswesen und die Militärgeschichte. Das ist ganz normal und sollte gefördert und nicht stigmatisiert werden.

Bekanntlich durchsuchen Ursula von der Leyens Gesinnungsschnüffler derzeit die Kasernen auf der Suche nach bösen Wehrmachts-Erinnerungsstücken. Natürlich ist niemand ein später Anhänger des lange vergangenen Nationalsozialismus, nur weil er sich mit diesem Abschnitt der Historie beschäftigt. Ein Großteil der westlichen Männer hat gerade am militärischen Aspekt dieses Zeitgeschehens ein gewisses Interesse. Nicht jeder betreibt wirklich intensive Studien, doch im Grunde hat jeder normale Mann eine Hinneigung zu allem, was mit Kampf zu tun hat.

Die Aufmerksamkeit für solche Gegenstände zieht sich quer durch alle Epochen. Ob Antike, Mittelalter, Frühe Neuzeit oder die Gegenwart, alles wird als interessant empfunden, was mit dem Krieg zu tun hat. So möchte jeder ein Schwert in die Hand nehmen, wenn er es sieht, kann sich aber auch für futuristische moderne Waffenprojekte begeistern. Niemand käme auf die Idee einen römischen Legionär oder einen englischen Langbogenschützen in zeitgeistiger Manier pseudomoralisch als „böse“ zu betrachten. Diese Forderung der politischen Korrektheit konnte bisher nur für die Wehrmacht und ihre Verbündeten durchgesetzt werden.

Schon Buben interessieren sich fürs Militärische

Es fängt bekanntlich schon bei kleinen Buben sehr früh an, dass sie sich für Waffen und Krieg interessieren. Die Gender-Ideologie behauptet, dass dies angeblich nur eine Folge einer bestimmten Erziehung wäre und nicht naturgegeben, doch dies ist nicht der Fall. Es gibt kaum einen Knaben, der sich nicht zumindest für Ritter und Burgen oder für Western-Schießereien interessiert. Eine gewisse Begeisterung auch für das moderne Militär schon in frühen Jahren zu besitzen ist alles andere als ungewöhnlich.

Vielmehr ist es Teil einer künstlichen, von gewissen Kreisen durchgesetzten Umerziehung, dass sich viele im Mannesalter aus Konformitätsgründen dazu genötigt sehen, das normale virile Interesse fürs Kämpfen nicht mehr nach außen zu zeigen. Verzweifelt bemühten sich die 68er sogenanntes „Kriegsspielzeug“ aus den Kinderstuben zu entfernen, um so den „Militarismus“ auszutreiben, auf dass eine utopische pazifistische Gesellschaft entstehe. Funktioniert hat das freilich nicht, denn sich als Kämpfer zu begreifen und sich als Bub mit echten Männern zu identifizieren, das ist naturgegeben und kann nicht abtrainiert werden. Ein Pazifist zu sein führt auch nur dazu, zum Sklaven derjenigen zu werden, die nicht pazifistisch sind.

Stigmatisierung des Militärischen führt zu Wehrlosigkeit

Es gibt gewiss ein linkes, vorwiegend urbanes Milieu, bei dem die Umerziehung gefruchtet hat und das aus lauter Männern besteht, die eine Ausstrahlung wie Watte besitzen und sich selbst feminisiert haben. Alle Gutmenschen haben eine gewisse Abneigung gegen Soldaten, Polizisten, Jäger, Sportschützen, Kampfsportler, Waffensammler, Militärhistoriker usw. Der virile Mann, der sich selbst nicht verleugnet, wird vom Wattemann als Feind, ja als moralisch defekter Unmensch betrachtet. Ironischerweise sind aber gerade die Linken bitter auf „rechte“ Männer angewiesen, die für sie die Drecksarbeit übernehmen, wenn es hart auf hart kommt.

Die oft lesbischen Feministinnen versuchen gerne Männern einzureden, dass sie metrosexuell werden sollten, weil sich das angeblich so gehöre und die „moderne“ Frau dies auch goutieren würde. Natürlich ist das nicht der Fall. Echte Frauen mögen echte Männer. Je mehr die Männer männlich und die Frauen feminin sind, desto besser ist das für ein Volk, weil dies zur Bildung von festen Beziehungen und zur Stabilisierung der Gesellschaft beiträgt. Heteronormativität macht glücklich und vor allem anziehend und attraktiv. Doch das ist von den kulturmarxistischen Gesellschaftsingenieuren nicht gewünscht, denn sie wollen die westliche Kultur zersetzen. Nur aus diesem Grund gibt es auch so eine geifernde Ablehnung in linken Kreisen für die Mensur. Es könnte doch eigentlich jedem vollkommen egal sein, was jemand privat macht. Doch natürlich erkennt man in der Mensur das zutiefst Männliche und Kämpferische, das hier in einer nahezu sakralen Reinform auftritt.

Männer müssen kämpfen

Kampfsport sowie generell körperliche Ertüchtigung tragen zum Wohlbefinden und zum Selbstbewusstsein bei. Sich mit männlichen Dingen zu beschäftigen macht auch männlicher und das ist unter normalen Umständen auch das Ziel jedes Mannes. Die Tugend heißt auf Latein virtus, was von vir kommt, was Mann bedeutet. Die Männlichkeit ist also Ausdruck höchster Tugendhaftigkeit. Dieser Zusammenhang war eigentlich bis vor Kurzem in der ganzen Geschichte Europas selbstverständlich. Erst mit dem Abkommen von Tugend-, Pflicht- oder Verantwortungsethik, zu Gunsten eines universalistischen Humanitarismus, versucht man diese Wahrheit zu unterdrücken.

Männer müssen kämpfen. Sie müssen Frau und Kind, Volk und Vaterland verteidigen, wenn es sein muss. Die vor einer Weile bekannt gewordene Begebenheit, bei der ein „Mann“ bloß zusah, während seine Freundin von einem afrikanischen Asylanten vergewaltigt wurde, stößt jedem normalen Mann überaus übel auf. Eine Gesellschaft, die nicht mehr weiß, wie man kämpft, die nicht mehr den gerechten Zorn des Angegriffenen kennt, ist zum Untergang verurteilt. Wir leben in einer Gesellschaft von Memmen, die es auch juristisch so weit gebracht hat, dass es kaum noch anerkannte Fälle von Notwehr gibt. Die Justiz schützt barbarische Gewalttäter und möchte die zivilisierten Bürger zur Wehrlosigkeit anhalten. Dies unterstützt die linke gesellschafspolitische Agenda, uns schwach und untertänig zu machen.

Umso problematischer wird die Situation, wenn solcherart konditionierte Männer auf Millionen von Einwanderern treffen, deren Kultur mehr oder minder genau gegenteilig ausgerichtet ist. Die Zurückweisung der Verteufelung von Kriegertum und wehrhafter Gesinnung ist also mehr als die Verteidigung eines „Hobbys“, sondern notwendig zur Auferstehung des Abendlandes.

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Jahrgang 1986, aus Wien, studiert Philosophie (MA) und ist regelmäßiger Autor bei der Blauen Narzisse, Zur Zeit und Der Eckart. Maßgeblich war er beteiligt an PEGIDA in Österreich. Zudem ist er Gründer und Obmann von "OKZIDENT - Verein zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit".

6 Kommentare zu “Militärkram ist cool

  1. In einem seiner Bücher, ich habs hier irgendwo stehen, berichtet der Dalai Lama, dass er in seiner Jugend stark von Waffentechnik fasziniert war. Er berichtet dies emotionslos und ohne diese Gedanken zu verurteilen. Das fand ich interessant.

  2. Dystopie Europa?

    Der französische Privatgelehrte G. V. de Lapouge hat ein materiell so überaus reiches und pazifistisch gewordenes Europa bereits vor gut einhundert Jahren vorausgesehen. Und natürlich auch die damit verbundenen Gefahren, die solch eine bestimmende Geisteshaltung bei den Europäern, dann unweigerlich irgendwann für sie heraufbeschwört. Prosaisch und mit böser Ironie hat es uns sein Landsmann Jean Raspail, ein gutes halbes Jahrhundert später, in seinem Roman „Das Heerlager der Heiligen“ (1973) ausgemalt, was mit den so hypermoralisch-selbstgerechten wie feigen Europäern geschieht, die, volltrunken von ihrer eigenen Gutmenschlichkeit, bis zu ihrem Ende nicht fähig oder willens sind, den fatalen, letztendlich selbstmörderischen Irrtum auch nur sich selbst gegenüber einzugestehen. Und so scheint das Schicksal Europas sich dahingehend zu vollenden. Denn zumindest die Westeuropäer wollen all diese Kassandrarufe ja bis heute nicht hören, und erfüllen in gar grotesk-abgründiger Weise im Wesentlichen die Prophezeiungen eines Raspails: „Der Untergang des Abendlandes“ vollzieht sich vor unseren Augen Tag für Tag als kleine und zugleich große Tragikomödie! Linke lachen noch darüber; sie sollten mal zur Abwechslung Raspail statt Sartre lesen. Und wenn BN-Autor Georg Immanuel Nagel schreibt: „Die Zurückweisung der Verteufelung von Kriegertum und wehrhafter Gesinnung ist also mehr als die Verteidigung eines „Hobbys“, sondern notwendig zur Auferstehung des Abendlandes.“, ist ihm da, wie überhaupt seinem ganzen Artikel, selbstverständlich zuzustimmen. Deutsche Schriftsteller, nicht unbedingt von heute, bieten da ohnehin natürlich genügend Argumente für eine wehrhafte innere Haltung.

  3. Walter Roth

    Bravo……………………
    -
    Ich bin Schweizer, das vorneweg.
    -
    Ich gehe durch mein Leben und sage mir immer, …….wenn du an etwas gerätst, dann wirst du dich wehren und auch Kämpfen.
    Verluste sind zu tragen, es wird nicht gekniffen.
    Menthal vorbereitet sein ist das wichtigste.
    Nun ja, ich bin mit einer starken Psyche ausgestattet, habe Glück gehabt.
    -
    Und ……… mir passiert nichts, obwohl ich es öfters drauf ankommen lasse.
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass gewisse Individuen spüren das ich mich wehre wo immer es nötig ist, dass ich anpacke und mich nicht ducke. Selbstbewusstes Auftreten……… ????
    -
    Aber das gilt nicht mehr für unsere Gesellschaft, ja die illegalen Migranten spüren das genau und benehmen sich entsprechend.
    -
    Ich habe meine Enkel gut erzogen, sie wurden gute Soldaten, haben Wehrdienst geleistet und sich dabei bewährt.
    Mich freut das sehr, ich weiss die werden sich durchschlagen was auch immer kommen mag.

  4. Kosmonaut

    So wie Georg Immanuel Nagel bin auch ich Wiener und muss privat und beruflich öfters in Bezirke, in welchen der multikulturelle Austausch der autochonen Bevölkerung immens sichtbar ist. Als ich mich einmal mit einem Herrn in einem Lokal unterhielt, meinte jener: « Ich sehe viele junge durchtrainierte Männer, welche nicht unsere Landsleute sind«. Dieser Satz hat sich bei mir ziemlich eingeprägt, weil er wahr ist und gleichzeitig auch unsere eigenen Schwächen bloßstellt. Wir sind Generationen die man vom Kämpfen abhält und umerzogen hat. Die Box Clubs und MMA-Gyms sind Schauplatz unserer Wehrlosigkeit. Während wir am Abend lieber auf ein Bier gehen oder uns für irgendwelche sinnlosen Uni Prüfungen den Stoff reinhämmern sind die Tschetschenen und andere islamische Ethnien jeden Tag am trainieren! Der Medaillenspiegel bei sämtlichen Amateur-Boxmeisterschaften zeigt Namen wie Islam, Magamed, Hussein, Umar usw. Wo sind unsere Namen und wo werden unsere Namen jemals stehen? Auch wenn die Zeit gegen uns spielt, ist es nie zu spät für einen zweiten Frühling. Die Reconquista beginnt in den Boxgyms! Oder garnicht !

  5. Zyniker

    Der Besitz von Militärhelmen aus dem 2ten Weltkrieg, macht einem zum Naziverbrecher. Das ist in etwa so schlimm wie Vergasung!
    Der einzige Weg wieder gut zu werden und zur Normalität zu finden, ist es wenn wir unter die Burka einer Muslima klettern und liebevoll ihre raue Pussy mit der Zunge stimulieren.

  6. Rüdiger

    Der Aufhänger, die Kritik an den unverhältnismäßigen Entnazifizierungsmaßnahmen ist zum Teil begründet. Z.B. in der F.A.Z. gab es Berichte über Bilder von Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform, die abgehängt werden mussten. Das ist übertrieben, hat aber keine Verweichlichung, wie im Folgenden behauptet, als Ursache, sondern politische Gründe. Von der Leyen versucht sich in Hinblick auf die Wahlen als zielstrebige Politikerin, die ihre Truppe im Griff hat darzustellen. Jetzt zur Argumentation:
    Die Wissenschaft, hat erkannt, dass der Mensch ein Produkt aus genetischer Determination und Sozialisierung ist. Zur genetischen Determination gehört auch, dass aus evolutorischen Gründen sich eine »Arbeitsteilung« zwischen Männern und Frauen etabliert hat, die sich beispielsweise durch anderen Hormonhaushalt und Körperbau entwickelt hat. Verkürzt gesagt bestimmt die Arbeitsteilung: Der Mann verteidigt die Familie nach außen gegen Wölfe und geht jagen und die Frau zieht die Familie groß und sammelt Beeren. Die modernen Anforderungen an Menschen sind aber ganz anders. Zur Lebensunterhaltssicherung werden meistens zwei Ernährer benötigt, die selbstbewusst, aber teamfähig sind. Natürlich ist es für den Mann leichter, seinen Hormonen freien Lauf zu lassen. Die Folge ist aber nur eine abnehmende Kooperation und somit Rückschritt.
    Zweitens ist Erziehung ausschlaggebend. Ich glaube nicht, dass früher die Jungen nicht erzogen wurden und ganz von Natur zu »echten Männern« wurden, heute aber dieselben umerzogen werden zu »Memmen«. Vielmehr war die Sozialisierung (wahrscheinlich durch Prägung eines männlichen Vorbilds) damals deutlich mehr auf das Bild des starken Mannes ausgerichtet. Heute fällt dieser Druck weg, stattdessen können sich alle Kinder freier entfalten. So entstehen komplett verschiedene Persönlichkeiten. Der Autor unterstellt aber, dass es »normale« Männer gibt, die gerne mit Kriegszeug spielen und die Anderen. Zu den Anderen zähle wohl ich. Schon als Kind habe ich Playmobilburgen geschenkt bekommen, meine Schwester aber hat sie aufgebaut. 1. Warum? An der Erziehung lag es wahrscheinlich nicht. Stattdessen gibt es so etwas wie genetischen Zufall. 2. Warum ist das schlimm? „Weil ich tatenlos zusehe, wie unsere Frauen von afrikanischen Asylanten vergewaltigt werden.“ Einmal davon abgesehen, dass hier Rassismus durchscheint, der Autor will ja scheinbar den triebgesteuerten Mann, der zurück im »Naturzustand« der Frau überlegen ist. Das Gegenstück zu diesem Mann ist die Familienmutter. (Dass diese Seite der Medaille nicht explizit erwähnt wird, erlaubt es dass auch einige weibliche Leser dem Text zustimmen werden.) Die Männer die Frauen in der Silvesternacht vergewaltigt haben, kommen aber aus so einer Gesellschaft. Durch ein Zurückkehren in diesen Zustand, würde man Feuer mit Feuer statt mit Wasser bekämpfen.
    Die sexuelle Revolution hat zur Folge, dass jeder Mensch sein Wesen ausleben kann, nicht dass wir durch Erziehung unseres Wesens beraubt werden. Der Autor aber fordert eine Homogenisierung der Geschlechter. Genau das will er also tun.

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