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»Stammtischparolen«: Egon Klawuttke von der Autowerkstatt

Egon Klawuttke lebt in einer deutschen Stadt mittlerer Größe, er ist Inhaber einer gut gehenden Autowerkstatt, wo er vier Mitarbeiter beschäftigt (plus seiner Frau, welche die Büro-Logistik wahrnimmt). Egon Klawuttke kann weder Hölderlin noch Sartre zitieren, aber er hat ein sehr feines Gespür dafür, was logisch und machbar ist. Er bevorzugt eine direkte Ausdrucksweise, ohne Umwege um den heißen Brei.

Egon liebt sein Land – Deutschland – ohne in krankhaften Patriotismus abzurutschen, er hegt keine Aversionen per se gegen Personen mit anderem ethnischen Hintergrund, erwartet aber, dass diese sich an die in Deutschland gültigen Spielregeln halten, sich mittels ihrer eigenen Arbeit ernähren und Steuern bezahlen. Egon weiß eine Schweinshaxe und Bratkartoffeln zu schätzen, isst aber auch durchaus gerne beim Chinesen, Griechen oder Anatolier.

Und, last-but-not-least, Egon bezahlt Steuern (und das nicht zu knapp) und hält damit den deutschen Karren – einschließlich einer ausufernden Bürokratie, Verschwendung öffentlicher Mittel, Transferleitungen für Zuwanderer und Asylanten, Griechenlandhilfe usw. – am Laufen.

Kurz gesagt, Egon Klawuttke verkörpert das gesunde deutsche Volksempfinden und es scheint daher nur recht und billig, hier eine Auswahl seiner Ansichten wiederzugeben.

Zuwanderung: 

Wenn das Bestreben, mein Land nicht in einen bankrotten Schweinestall verwandelt zu sehen, mich zum Rassisten macht – dann bin ich eben, in Gottes Namen, ein Rassist.

Wir haben genug eigene Volksgenossen im intellektuellen Neandertaler-Stadium. Wozu müssen wir solche auch noch importieren?

Wenn die Türkei so eine aufstrebende Industrie- und Wirtschaftsmacht ist, warum wollen dann so viele Türken zu uns nach Deutschland kommen?

Begehen wir nicht ein schweres Verbrechen, wenn wir Menschen, welche als “bereichernd” eingestuft werden, mittels des Köders der Aussicht auf ein sorgloses, arbeitsfreies Dasein auf Staatskosten aus ihren aufstrebenden Heimatländern weglocken, wo ihre Fähigkeiten dringend gebraucht werden?

Der Schweizer Käse hat seit einiger Zeit eine Zwillings-Schwester: Die Anwendung des deutschen Einwanderungs- und Asylrechts in der täglichen Praxis. Sie ist voller Löcher und stinkt.

Die BRD verfügt in der Welt über das ausgefeilteste und effizienteste System zur Feststellung und Ahndung von Straßenverkehrsdelikten, ist aber nicht in der Lage die Zuwanderung in ihr Hoheitsgebiet sowie die damit verbundene Kriminalität zu kontrollieren.

Der Satz “Was guggst du, Opa” kann im heutigen Deutschland der Auftakt zu einer Hinrichtung sein.

Bundesdeutsche Innenpolitik und Gesellschaft:

Mir ist endlich die Bedeutung des Begriffs “Bürger” klar geworden – ein Bürger ist jemand, der für die Schulden fremder, abgehalfterter Volkswirtschaften bürgt.

Neulich sah ich einen Film über den Untergang der “Titanic”. Dort spielte das Bord-Orchester weiter, bis das Meerwasser in die Instrumente lief. Dies erinnerte mich sehr stark an die gegenwärtige Verhaltensweise unserer bundesdeutschen Systemparteien.

Islam:

Ich habe keinerlei Absicht, den Islam zu kritisieren – ich habe es lediglich satt, mir hier, in meinem eigenen Land, ständig das Schienbein an ihm zu stoßen.

Islamkritik ist absolut tabu – warum eigentlich? Wir beschäftigen uns doch auch kritisch mit unserer eigenen Religion.

Warum wird die Islamisierung Deutschlands von so vielen Personen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen begünstigt? In dem islamischen Gottesstaat, dem sie zuarbeiten, winkt ihnen doch die Steinigung oder eine ähnlich unangenehme Umerziehungs-Methode?

Thema Zeitgenossen:

Die Spezies “hoffnungsloser Gutmensch” ist am sichersten an ihrem felsenfesten Vertrauen darauf zu erkennen, dass aus Afghanistan irgendwann ein demokratisches, korruptionsfreies Staatswesen werden wird.

Warum zeigen die Herren Steinbrück, Steinmeier und Gabriel permanent den Gesichtsausdruck des Katers, welcher soeben den Kanarienvogel verspeist hat? Ist es Natur, Training oder Chirurgie?

Was an der SPD am meisten nervt, ist die selbstgerechte, schulmeisterhafte, Brechreiz erregende Art des Vortrags, welche alle Vertreter dieser Spezies gemeinsam haben.

Den Deutschen, als unbestrittenen “Weltmeistern im Entschuldigen”, gebührt schon lange ein Platz
im Guinness-Buch der Rekorde.

Quelle: Gekürzte Fassung von http://fakten-fiktionen.net/2012/03/die-worte-des-egon-klawuttke-alternativ-titel-volkes-stimme/

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1 Kommentar zu “»Stammtischparolen«: Egon Klawuttke von der Autowerkstatt

  1. Hans-Christof Tuchen

    Wir hatten schon Alfred Tetzlaff und Harald Motzki, deren Aphorismen und Sentenzen aber mehr Pep, insofern ist es vom Verfasser der hier veröffentlichten ganz schlau, sich hinter einer Kunstfigur zu verstecken. Ob aber Formulierungen wie „das effizienteste System zur Feststellung und Ahndung von Straßenverkehrsdelikten« zu dieser Rollenprosa passen?

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