Anstoß

Perfide Zensur

Wir hatten bereits darüber berichtet, daß wir seit Mitte Januar auf Facebook keine neuen Artikel mehr einstellen konnten. Die gute Nachricht: Seit einigen Tagen geht es wieder.

Die schlechte Nachricht jedoch: Unsere Reichweite wurde von Facebook auf 30 bis 60 Leser gedrosselt. Im Klartext: Unsere Beiträge werden unseren Lesern nicht mehr angezeigt. Ausnahmen bestätigen dabei die Regel.

Im Zeitalter der Dominanz sozialer Medien ist das natürlich ein herber Schlag, da unsere Facebook-Seite fast 10.000 Abonnenten hat. Wir werten die Einschränkung unserer Reichweite als eine perfide Zensur. Eine Regierung, die sich der Meinungsfreiheit verpflichtet fühlt, würde dagegen mit allen Mitteln vorgehen, um Chancengleichheit im journalistischen und publizistischen Wettbewerb herzustellen.


2 Kommentare zu “Perfide Zensur

  1. Narzisstische Kämpfer gegen Blau

    Ihr seid noch immer da! Nein, das ist unerhört.
    Verschwindet doch! Ich hab ja aufgeklärt!
    Das Teufelspack, es fragt gar seinen Nächsten.
    Wir sind so klug, und dennoch spukt’s in Dresden.
    Wie lange hab’ ich nicht am Wahn hinausgekehrt,
    Und nie wird’s rein; das ist doch unerhört!

    Er wird sich gleich in eine Pfütze setzen,
    Das ist die Art, wie er sich soulagiert,
    Und wenn Blutegel sich an seinem Steiß ergetzen,
    Ist er von Geistern und von Geist kuriert.

  2. Oskar Lett

    Ich halte die Zensur der BN und afiner Medien für einen Bärendienst an der Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit hat zwar auch ihre guten Seiten, wird aber grundsätzlich missbraucht. Dagegen kann nur selbst wieder die Meinungsfreiheit schützen in der irrigen Annahme, irgendwie würde sich darwinistisch quasi von selbst das Gute, Wahre und Richtige durchsetzen. Leider Gottes aber wird Meinungspluralismus sowie die Chance, die eigene Meinung auch zur Geltung bringen zu können von Leuten verfochten die, wenn sie irgendwo am Ruder sitzen, diesen Pluralismus samt Chance nur unter der Bedinung haben wollen, ihnen wird nicht widersprochen. Meinungsfreiheit, eine schöne Sache gäbe es sie doch…

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