Rezension

Recherche D, Heft 2 erschienen: Mit Sprenger, Krall und Meuthen

Gestern ist die zweite Ausgabe unseres patriotischen Wirtschaftsmagazins Recherche D eingetroffen und wurde heute an alle Abonnenten verschickt.

Das Einzelheft kann hier für 6,50 Euro bestellt werden. Zum Abo mit vier Ausgaben pro Jahr (26 Euro) geht es hier.

Man soll ja mit Superlativen vorsichtig sein, aber wir wissen wirklich noch nicht, wie es uns gelingen soll, dieses zweite Heft so schnell zu toppen. Es enthält:

  • vier hochkarätige Interviews, und zwar mit Reinhard Sprenger („Deutschlands Management-Autor Nr. 1“, Handelsblatt), Markus Krall (Bestseller-Autor Draghi-Crash und renommierter Berater), AfD-Chef Jörg Meuthen und den Initiatoren der Nähmanufaktur.
  • Titelthema ist der Handelsstreit zwischen den USA und Europa. Donald Greiner schildert eine Strategie, wie Europa die USA im wahrsten Sinne des Wortes mit den eigenen Waffen schlagen könnte. Felix Menzel portraitiert darüber hinaus den großen, deutschen Nationalökonom Friedrich List und erklärt, was er unter Protektionismus verstand und warum dieser Ansatz noch immer sehr nützlich ist. Die Politik eines Herrn Trump hat damit jedoch überhaupt nichts zu tun. Insofern: Bitte nicht an Trump orientieren, sondern an List!
  • Ein weiterer Schwerpunkt des Heftes ist die Frage, wie wir das Fabrikzeitalter über neue Führungs- und Organisationsmodelle hinter uns lassen können. Sowohl Reinhard Sprenger als Menzel wollen den Bürokratismus in der Staaten- und Unternehmenswelt überwinden und suchen nach dezentraleren, kleinteiligeren und agileren Strukturen, die dem des Mittelalters erstaunlich nahe kommen. Standardisierung, Massenproduktion und Globalismus gehören einer Welt von gestern an, aber was kommt morgen? Schaffen wir eine föderale Wende oder dürfen die Globalisten ihre Mega-Gebilde weiterbauen?
  • In der Rubrik Fundament zeigt Carlos Wefers Verástegui, daß wir uns bei diesem Vorhaben auf Constantin Frantz berufen sollten. Es handelt sich dabei um einen vergessenen konservativen Denker des 19. Jahrhunderts, der wiederentdeckt werden muß.
  • Außerdem im Heft: Claus Folger war zu Besuch bei der Frankfurter Tafel. Ihm wurde dabei berichtet, wie sich manche Asylbewerber dort aufführen. Florian Müller beschäftigt sich mit Selbstversorgung und 20 Jahre Bologna-Reform. Zudem schildert Dimitrios Kisoudis seine Vision vom Ordnungsstaat. Fabian Deutsch war bei einem Vortrag von Manfred Spitzer und schreibt über die Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung. Und ganz wichtig: Der Landtagsabgeordnete Lars Patrick Berg hat zusammen mit Rolf Böhnke, ehemals im Bundeswirtschaftsministerium beschäftigt, die Entwicklungshilfe für Burundi unter die Lupe genommen.

Aufgrund dieser vielen spannenden Themen hat unsere zweite Ausgabe acht Seiten mehr als das erste Heft. Es umfaßt damit 56 farbig gestaltete Seiten. Das komplette Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden. Wer schon Abonnent ist, dürfte unsere neue Zeitschrift in den nächsten Tagen im Briefkasten finden.

+ Hier geht es zu Recherche Dresden. Der Denkfabrik für Wirtschaftskultur, die das Magazin Recherche D herausgibt.

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