Anstoß

Werner Patzelt: »Rechte Regierung« in Sachsen muß her

Einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge könnte die AfD in Sachsen aktuell mit 24 Prozent rechnen. Gegenüber dem Ergebnis zur Landtagswahl 2014 (9,7 %) wäre dies mehr als eine Verdopplung. Die anderen Parteien müßten zur Regierungsbildung ein Vierer-Bündnis eingehen.

Die CDU kommt in der Umfrage auf 32 Prozent, die Linken auf 19 %, Grüne und FDP jeweils auf sechs. Gegenüber der BILD erklärte dazu der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt:

»Es gibt offenbar eine rechte Bevölkerungsmehrheit. Und solange die keine rechte Regierung bekommt, steigt der Drang weiter, die AfD zu wählen.«

Die CDU sollte deshalb seiner Ansicht nach eine Koalition mit der AfD prüfen. »Allerdings muss sich die AfD von einer systemablehnenden Protestpartei zu einer mitregierungswilligen Gestaltungspartei entiwickeln«, betont der Politologe.

Von einem Parteienbündnis gegen die AfD rät er ab. Damit bekomme man »keine Stabilität«.

(Bild: Werner Patzelt, Mehr Demokratie, flickr, CC BY-SA 2.0)

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5 Kommentare zu “Werner Patzelt: »Rechte Regierung« in Sachsen muß her

  1. Ich hoffe, dass die AfD in Sachsen und in ganz Deutschland noch stärker wird. Es ist dringend geboten, die CDU auch in Sachsen zu überholen! Die patriotische Alternative muss in diesem Bundesland an die Macht kommen; dann kann sie ganz Deutschland zeigen, wie ein Land richtig regiert wird!

  2. Unsere Politiker sind von wenigen Ausnahmen abgesehen keine Volksvertreter, sondern nur Willensvollstrecker der Ostküste/Goldmann & Sachs. Zwangsläufig müssen sie ein Feindbild aufbauen um ihre Posten und Pfründe zu sichern. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Sie brauchen ein Feindbild nach dem Motto: teile und herrsche. Darum kommt ihnen die AFD gerade recht und betiteln sie als Nazis usw. Wie soll doch »unsere Bundeskanzlerin« vor Jahren gesagt haben: »Die Pflege und Förderung der Partnerschaft des transatlantischen Bündnisses ist absolute Priorität und die Sicherung der Existenz ist unsere oberste Staatsräson«! Diese »Kanzlerin« dient den Feinden Deutschlands, obwohl sie wissen könnte, das sie vor, in den beiden Weltkriegen und danach ca. 30 Millionen Deutsche grausam umgebracht haben.

  3. Matthias Lübke

    „….keine Volksvertreter, sondern nur Willensvollstrecker der Ostküste/Goldmann & Sachs.“

    Sie können kein Anhänger der AfD sein – oder gibt es in der AfD Antisemiten? Meiner Erinnerung zufolge sprach sich die AfD für den Schutz jüdischer Mitbürger aus!
    Wenn ich sowas lese, wird mit schlecht vor Ärger!

  4. Carl Sand

    Sehr geehrter Cuck Lübcke,

    ich habe in dem Beitrag irgendwie kein einziges Mal das Wort »Juuuuuuden« gelesen. Bitte klären Sie mich auf. Ist es neuerdings voll nazi, wenn man sagt: »Der Kapitalismus führt zum Faschismus«?

    Hat er nämlich schon. Lag an Ihrem Cucktum.

    Können Sie sich überhaupt vorstellen, dass, beispieslweise mir die »Juuuuuuden« vollkommen egal sind. Also, ich hasse Eliten und Banken. Egal welcher Abstammung.

    Bin mir sicher, Sie antworten mit pausbäckigem Kommunistenfresser-Gewäsch der 50er Jahre – oder einer weinerlichen Lobhudelung der »einzigen Demokratie des nahen Ostens«.

  5. @ Carl Sand

    Na ja, immerhin weiß er, wem Goldman/Sachs gehört. Wenn das Wissen darum – ohne es zu benennen – bereits Antisemitismus ist, was ist dann Cuck Lübcke????

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