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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Montag, den 23. Januar 2012 um 00:00 Uhr |
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LESEN UND HANDELN, das ist das Motto dieser Zeitschrift. Viel haben wir bereits über Pop Art, Street Art und Kulturaktivismus geschrieben, Pro- und Contra-Argumente ausführlich gegenübergestellt und zwischendurch immer wieder reichlich an der praktischen Umsetzung gezweifelt. Aber das Pro überwiegt eben doch und so sind wir nun zum Handeln übergegangen und haben für den Anfang fünf Postkarten- und Aufkleber-Motive entworfen, die wir seit heute günstig in unserer neu eingerichteten Verkaufstheke anbieten.
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Geschrieben von: Marco Röthig
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 08:03 Uhr |
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Auch zum 300. Geburtstag gilt der „Alte Fritz“ weitestgehend als Vorbild, sei es in der Rolle als fürsorgender Landesvater, Feldherr oder Reformer. Längst hat sich um den König von Preußen und Kurfürsten von Brandenburg ein Mythos gebildet. Warum Friedrich den Beinamen der Große zurecht trägt, wollte das Institut für Staatspolitik (IfS) am 21. Januar zum 20. Berliner Kolleg mit namhaften Referenten klären. Das IfS möchte als gemeinnützige Einrichtung aktuelle, politischen Debatten aufgreifen und zugleich die konservative Deutungshoheit darüber erlangen. Auch deshalb wollten die Geschäftsführer, der Historiker Karlheinz Weißmann und der Philosoph Erik Lehnert, die Friedrich-Interpretation nicht allein den meinungsführenden Medien überlassen.
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Geschrieben von: Mirjam Kühn
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 08:16 Uhr |
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Spätestens mit dem ersten Todesfall in der Familie, stellt sich auch Jugendlichen die Frage nach dem Danach. Was passiert mit uns, wenn wir einmal nicht mehr sind? Sterben wir oder stirbt lediglich unser Körper? Man kann auf diese Fragen religiös oder wissenschaftlich antworten, eine objektive Antwort wird man nicht finden. Bestsellerautor Jostein Gaarder versucht in seinem aktuellen Roman Die Frau mit dem roten Tuch eine Annäherung, indem er sich für die Form des Briefromans entscheidet. Nicht erst seit Die Leiden des jungen Werthers wissen wir, daß diese sich für existenzielle Fragen besonders gut eignet, da sie eine große Nähe zwischen Leser und Figuren herstellt.
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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 09:03 Uhr |
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Die Kölner Stadtverwaltung will keine weitere Studie über die Verbreitung rechtsradikalen Gedankenguts in türkischen Milieus durchführen. Eine erste Studie 2010 war zu dem Ergebnis gekommen, dass Gedankengut und Symbole der rechtsnationalistischen „Grauen Wölfe“ unter türkischstämmigen Jugendlichen in Köln weit verbreitet seien. Die jetzige Studie sollte das dahinterstehende Gefahrenpotenzial untersuchen. Aufgrund der aktuellen Ermittlungen gegen die Terrorgruppe NSU werde jedoch von der Studie abgesehen. Ein solche Studie sei nicht zu vermitteln, „nachdem sich staatliche Stellen Jahrzehntelang nicht angemessen um deutsche Rechtsradikale gekümmert haben“, so Ina-Beate Fohlmeister vom Interkulturellen Referat der Stadt gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger. Auch fehle die politische Unterstützung.
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Geschrieben von: Lukas Lange
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 05:33 Uhr |
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Ich mag Christian Wulff so wenig, wie ich ihm vertraue. Mir gefällt auch nicht, dass er Bundespräsident ist. Das geht zurzeit vielen Deutschen so, nicht erst seit der Kreditaffäre. Das allein macht aber das Verhalten der Presse, die Wulff zum Freiwild erklärt hat, nicht besser. So berechtigt und legitim investigativer Journalismus und die Kritik an der Arbeit eines Präsidenten auch ist: Der Journalismus überschreitet seine moralischen Grenzen, wenn er die Zerstörung von Existenzen zum Ziel erhebt.
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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 16:12 Uhr |
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Ausgiebig beging der bundesdeutsche Politik- und Kulturbetrieb diesen Dienstag den 300. Geburtstag Friedrichs des Großen. Im Vordergrund standen dessen mutmaßliche homosexuelle Neigungen sowie das Bild vom militaristischen Preußenkönig. Dabei hätte es genügend Möglichkeiten gegeben, den „Alten Fritz” komplex und differenziert zu ehren, ohne in den Kanon der Boulevardmedien einzustimmen. Dies beweisen u. a. die in diesem Monat erschienene Untersuchung der Sozialhistorikerin Ute Frevert zur friderizianischen Gefühlspolitik, ein Krimihörspiel, ausgestrahlt von Deutschlandradio Kultur am 23. Januar 2012 sowie die Anthologie „An meinen Geist”: Friedrich der Große in seiner Dichtung (2011).
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Geschrieben von: Nils Wegner
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 12:19 Uhr |
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Am 24. Januar jährte sich bekanntlich der Geburtstag Friedrichs des Großen zum 300. Mal. Daß Bundespräsident Wulff einen bezeichnenden sprachlichen Lapsus anläßlich dieses Jahrestags lieferte („In der Lesart Friedrich II. galt alle Liebe dem Vaterland und alles Streben der Ehre. [...] Heute fühlen und handeln wir anders.“), ist durchaus interessant. Eine journalistische Glanzleistung ganz anderer Art leisteten sich aber Welt und Süddeutsche Zeitung: In beiden erschienen gleichzeitig (!) ausgedehnte Artikel über die scheinbar endlich ausgeforschten homosexuellen Neigungen des Preußenkönigs.
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Geschrieben von: Benjamin Jahn Zschocke
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Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 07:19 Uhr |
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Die Leute bei der NEON sind gar nicht so sehr große Arschlöcher wie ich immer dachte. Anfang des Jahres wollte ich es wissen und brachte meine Interviewanfrage vor. Und siehe da: Mode- und Frauen-Redakteurin Anne-Luise Schellinghaus, 24, stellte sich meinem Sexappeal und natürlich auch meinen kritischen Fragen. Und da die Blaue Narzisse zu einem der reichsten Onlinemagazine weltweit zählt, ließen wir uns nicht lumpen und spendierten einen Ausflug in eine finnische Sauna-Landschaft, selbstverständlich direkt im Land der tausend Seen. Wo denn auch sonst?!
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Geschrieben von: Ann-Kathrin Seidel
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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 05:46 Uhr |
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Die Toten Hosen: fast alle kennen sie, fast jeder verbindet etwas mit ihnen. Zumeist sind das Alkohol, lauter Punkrock und hymmnenartige Trinklieder. Unbestreitbar sind es Stücke wie „Kein Alkohol“ oder „Zehn kleine Jägermeister“, die das öffentliche Bild der fünf Düsseldorfer prägen. Ihre bodenständige Art fasziniert ihre Fans bis heute. Ihr Motto lautet deshalb: Das Leben ist kein Wunschkonzert, Musik machen wir trotzdem.
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Geschrieben von: Harald Schmidt-Lonhart
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Montag, den 23. Januar 2012 um 22:36 Uhr |
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Als Onlinemagazin hat BlaueNarzisse.de bereits viel erreicht. Die nackten Zahlen sprechen für sich: Täglich erscheinen mehrere Artikel, durchschnittlich 3.000 Leser am Tag gehen auf die Seiten, die von mittlerweile über hundert jungen Autoren unentgeltlich gefüllt werden. Jedoch ist dieses Jugendmagazin nicht nur ein x-beliebiger Internetblog, sondern darüber hinaus unmittelbar Teil einer heterogenen, membranlosen Bewegung jenseits der geduldeten Konformität. Dieser Bewegung fehlt es nicht an Schläue und Druckerschwärze, sondern in erster Linie an einer jungen Anhängerschaft sowie an Mut und Entschlossenheit.
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Geschrieben von: Julian Islinger
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Sonntag, den 22. Januar 2012 um 20:01 Uhr |
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Im Zuge der Lessingtage kommt es im Hamburger Thalia-Theater zu einer Gastaufführung des berüchtigten Theaterstücks Gólgota-Picnic des argentinischen Regisseurs Rodrigo Garcia. Bereits Aufführungen in Frankreich und Österreich führten zu Protesten verschiedener christlicher Gruppen und der geistlichen Obrigkeit, denn das Stück soll blasphemisch, pornographisch und volksverhetzend sein. Doch was ist dran an den Vorwürfen? Und fallen solche Aufführungen noch unter den Begriff „Kunst“?
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Geschrieben von: Felix Menzel
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Dienstag, den 03. Januar 2012 um 10:40 Uhr |
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Junge Autoren brauchen Orientierung. Jemand, der ihnen sagt, wann ein Text gelungen ist und wann nicht. Sie brauchen Hilfe für ihre Vorhaben und müssen dazu motiviert werden, die Meßlatte für sich selbst hochzulegen. Die Blaue Narzisse ist dazu eine ideale Plattform, auf der sich junge Autoren zwischen 16 und 28 Jahren ausprobieren und mit Gleichgesinnten in Kontakt treten können. Unterstützen auch Sie dieses in Deutschland einmalige Jugendprojekt, indem sie für Ihren Lieblingsautor eine Patenschaft übernehmen und ihm beratend zur Seite stehen!
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