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Thesen-durch-Fakten-Anschläge: Blaue Narzisse startet mit einzigartiger Plakatzeitschrift durch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 08:15 Uhr

Thesen-durch-Fakten-Anschläge

Die Blaue Narzisse gibt es wieder in gedruckter Form. Nächste Woche erscheinen die ersten Thesen-durch-Fakten-Anschläge zum Thema „Europa und Globalisierung“, die ab sofort vorbestellt werden können. Die Thesen-durch-Fakten-Anschläge sind eine Plakatzeitschrift im Format A1, gefaltet auf 16 A4-Seiten, gedruckt auf hochwertigem Papier mit einem leichten Gelbstich und komplett werbefrei.

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Leidenschaftlich emotionslos bitte: Populismus und Politik mit dem taz-Parlamentsredakteur PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Schleyer   
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 07:01 Uhr

Ja, ich bin jetzt auch einer der „11.727 GenossInnen, die in die Pressefreiheit investieren”. Auf gut Deutsch: Ich habe ein taz-Schnupperabo. Fünf Wochen. Gab's für zehn Euro und ein Buch über Utopien wollten sie mir auch noch schicken. Eine Ersparnis von 46 Euro. Zehn Euro bezahlen also auch jene, die mir vor wenigen Monaten noch Hundescheiße in den Briefkasten gefüllt und auch sonst zu nachtschlafenden Zeiten meinen Klingelknopf gedrückt haben. Ich habe Verständnis für diese taz-Leser.

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Was ist Freiheit? (II) – Die grundsätzlichen Fragen sind neu zu stellen! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sebastian Rast   
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 06:42 Uhr

Niemals wird die Frage neu gestellt, wie wir eigentlich leben wollen: „Wir leben doch schon in Freiheit.” Es verwundert kaum, wenn die besprochenen Themen bald vergessen sind. Denn die Wichtigkeit der Herleitung des Naturrechtes ist für den Einzelnen sehr gering, wenn dessen Leben bereits durch die Gesetze der Ökonomie allumfassend bestimmt wird und das System zu allem Überfluss auch noch die Ideen in seinem Sinne ausschlachtet. Schließlich hätten die Menschen immer nach „sozialer Gerechtigkeit” gesucht – und tun wir das nicht auch?

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Der Roman „Das Schwein unter den Fischen“: Morgens Imbiss, Abends Ficken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Moritz Schellenberg   
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 07:13 Uhr

„Hamburg ist ein schönes Städtchen […]. Drinnen gibt es viele Mädchen, ja zum Lieben aber Heiraten nicht, siehst du wohl.“ Jasmin Ramadan, Autorin von Soul Kitchen, hat ein Buch über eines dieser Mädchen geschrieben. Stine, eigentlich Celestine, ohne Accent. Würde das Stinknormale, der Durchschnitt par exellence in einer Person kristallisieren, so wäre es Celestine. Sie zählt 18 Lenze, raucht Menthol-Zigaretten und mag keinen Oralsex. Ihr Drogenkonsum hält sich in Grenzen, ein paarmal gekifft, nur ein einziges Mal Kokain. Als Resultat einer kurzen Liaison zwischen einem Hausmeistersohn und einem französischen Au-pair-Mädchen, wächst sie im Hamburger Arbeitermilieu auf. Nachdem sich ihr Vater Reiner einige Jahre mit Gelegenheitsarbeiten durchgeschlagen hat, gelingt es ihm durch eine Erbschaft einen kleinen Imbiss zu eröffnen.

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Die Moltkes. Von Königgrätz nach Kreisau – Eine deutsche Familiengeschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Süß   
Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 06:41 Uhr

Im Geschichtsunterricht fand der Adel nur am Rande Erwähnung. Nicht einmal das Boulevard-Interesse an den familiären Beziehungen der europäischen Fürstenhäuser wurde befriedigt. Gerade noch erwähnt wurde, das „van“ bei Beethoven war nicht mit Reichtum verbunden, das „von“ bei Goethe nur dem Vater verliehen, von Johann Wolfgang lange abgelehnt. Über eine der einflußreichsten deutschen Adelsfamilien liegt nun ein Buch vor, das einige dieser Lücken schließen will. Es handelt sich um ein detailgetreues Portrait der Familie Moltke, einer großen Familie mit vielen europäischen Verflechtungen, deren besonders erfolgreiche Mitglieder wichtige Aufgaben sogar bis in den Orient und nach Asien trugen.

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Der Film „Work hard – Play hard“: Der Totalitarismus der modernen Arbeitswelt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolf-Dieter Lassotta   
Montag, den 14. Mai 2012 um 07:15 Uhr

„Performen“ – „challengen“ – „change“ – „im Flow sein“ – „taskorientiertes Handeln“: es ist schon eine sehr eigenartige (Sprach-)Welt, in die Carmen Losmann den Zuschauer entführt. Es ist die moderne Arbeitswelt, die alles daran setzt, die vollkommen entortete Ressource Mensch zu optimieren. Eine Welt, in der allein das richtige Beherrschen des Sprachcodes über die Zugehörigkeit entscheidet. Work hard – Play hard zeigt in zum Teil quälend langen eineinhalb Stunden, wie Angestellte sich freiwillig zu neuen Menschen erziehen.

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Die „Alte Dame” Hertha BSC und ihre Fehlerteufel: Eine Berliner Schmierenkomödie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jonas Ulbrich   
Montag, den 14. Mai 2012 um 07:59 Uhr

Guten Abend, meine Damen und Herren. Wir geben heute eine Schmierenkomödie der besonderen Art. Eigentlich müssten sie als Zuschauer Schmerzensgeld erhalten, doch wir sind leider ebenso klamm wie Hertha BSC. Auf dem Tiefpunkt sind unsere Berliner Anti-Helden bereits zu Beginn der Geschichte. Denn ganz gleich ob sie sich noch durch das Rückspiel am 15. Mai gegen Fortuna Düsseldorf vor der drohenden zweiten Liga retten können, sportlich ist das untere Ende der Fahnenstange bereits erreicht. Beim letzten Training der Saison am vergangenen Sonntag waren noch 100 Fans der „Alten Dame” anwesend.

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Passierschein A 38 – oder: Die Papierflut der Behörden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dirk Taphorn   
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 07:30 Uhr

Kaum hat man sein Studium abgeschlossen und die letzten Angelegenheiten mit der Universitätsverwaltung und dem BAföG-Amt geklärt, wartet der nächste Amtsschimmel. Man meldet sich also bei der Bundesagentur für Arbeit, um sich als „Kunde“ registrieren zu lassen. Schließlich soll die Agentur ja eine Dienstleistung erbringen, in diesem Fall eine Arbeitsstelle vermitteln. Da die BA jedoch ein ziemlicher Monopolist auf dem Markt der Arbeitsvermittlung und eigentlich eine alte Behörde ist (wie die Telekom, die mittlerweile aber ordentlich Konkurrenz bekommen hat), sollte man als Kunde von vornherein nicht an Begriffe wie „gutes Angebot“ oder „Kundenorientierung“ denken.

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Blog-Panorama: Die nordrhein-westfälische Landtagswahl in vier Sätzen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carlo Clemens   
Montag, den 14. Mai 2012 um 15:00 Uhr

Im „Rausch der Balkendiagramme“ lecken Parteien nach der NRW-Landtagswahl jetzt Wunden oder lassen sich feiern, werden Strategien und Taktiken ob der nächsten Wahlen konsolidiert, Köpfe rollen, neue Karriereschritte ergeben sich für andere, feiern die Piraten und heulen die Nachfolger der SED, die im Westen offenbar bloß als Sektierergrüppchen wahrgenommen wird, während niemand im Blätterwald ein Wort über die Sonstigen verliert, geschweige denn über die eklatant geringe Wahlbeteiligung, die viel mehr über den politischen Zustand dieses Landes aussagt, als der bezeichnende Parlamentseinzug der Nerds, oder der unangefochtene Sieg von Rot-Grün.

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Veranstaltungstipps und Kino: Blockupy, Der Sinn der Arbeit, LSD und Islamic Finance PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Montag, den 14. Mai 2012 um 07:27 Uhr

Occupy feiert den ersten Geburtstag. Entstanden in Spanien geht der „Bewegung“ in der letzten Zeit allerdings die Luft aus. Zur Belebung wollen verschiedene linke Gruppen vom 16. bis zum 19. Mai bei den Krisenaktionstagen in Frankfurt ihre „Internationale Solidarität gegen das Krisenkommando der Troika-Mächte“ zeigen. Aus Occupy wird Blockupy. In ganz Frankfurt sollen an den Tagen verschiedene Straßen und Plätze besetzt und das Bankenviertel und die Zentrale der Europäischen Zentralbank besetzt und lahmgelegt werden. Die Proteste sollen zeitgleich mit Aktionen gegen den G8- und NATO-Gipfel in Chicago stattfinden.

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Was ist Freiheit? (I) – Die Erziehung zur Langeweile PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sebastian Rast   
Freitag, den 11. Mai 2012 um 07:45 Uhr

Der Freiheitsbegriff ist ein zentraler Streitpunkt zwischen unterschiedlichen politischen Auffassungen. Dabei bleibt die Definition des Begriffes oft schwammig. Wo wird Freiheit zur Verantwortungslosigkeit und wo wird Ordnung zur Repression? In einer Gesellschaft, die für sich Grenzenlosigkeit beansprucht und doch überall Grenzen setzt, hat der bürgerliche Freiheitsbegriff ausgedient. Denn wer heute über Freiheit reden will, muss über Kapitalismus sprechen. Eine Provokation.

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WEGNER WERTET: Zurück zu römischer Glorie mit der Band „Spreu & Weizen“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nils Wegner   
Freitag, den 11. Mai 2012 um 08:04 Uhr

Das junge Münchner Projekt Spreu & Weizen hat es wahrlich nicht leicht. 2011 wurde der angestrebte, erste Liveauftritt in Salzburg von Seiten des Clubbetreibers abgesagt. Als nur kurze Zeit später der Gitarrist die Band verließ, schien das Erscheinen ihres zweiten Albums fraglich.

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