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Geschrieben von: Margit Strobl
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Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 06:37 Uhr |
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Die Wiedereinführung der Drachme in Griechenland würde Deutschland 77 Milliarden Euro kosten – ein Schnäppchen im Vergleich zur Frauenförderung. Diese verschlingt laut einer „Gender Budgeting Analyse“ von MANNdat über 100 Milliarden: jährlich! Auf Dauer ist das nicht zu finanzieren, nicht im rezessionsgebeutelten Europa. Ein heißes Eisen, das deutsche Politiker lieber nicht anfassen. Eher sucht man die Ursache diverser Krisen woanders; nicht im Geschlechterverhältnis, wo sie allerdings wurzelt.
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Geschrieben von: Johann Schacht
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Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 06:19 Uhr |
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Heute ist „Mündigkeit“ wortwörtlich in aller Munde: Es ist die Rede vom mündigen Bürger und Wähler, von politischer Mündigkeit sowie Volljährigkeit, Geschäftsfähigkeit und nicht zuletzt Deliktmündigkeit. Für alle muss man erst einmal von höherer Stelle als mündig empfunden werden. Interessanterweise scheinen da Medien eine gewisse Sonderstellung einzunehmen. Beispielsweise existieren Fernsehprogramme mittlerweile für alle Altersparten, von der Wiege bis zum Krückstock. Von Medienmündigkeit spricht allerdings niemand, von den halbherzigen Altersfreigaben von USK & FSK einmal abgesehen.
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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Mittwoch, den 30. Mai 2012 um 08:13 Uhr |
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Am Sonnabend haben drei jugendliche Südländer im Hauptbahnhof Mönchengladbach zwei Frauen (35, 39) zusammengeschlagen. Die Tatverdächtigen gingen mit äußerster Härte und Brutalität gegen ihre Opfer vor. Die 39-jährige Kölnerin erlitt eine Gesichtsschädelfraktur, einen Nasenbruch und Würgemale im Halsbereich. Der 35-jährigen Mönchengladbacherin brachen die Täter ebenfalls die Nase. Die beiden Frauen mußten in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden.
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Geschrieben von: Lukas Lange
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Dienstag, den 29. Mai 2012 um 06:33 Uhr |
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Wenn Menschen sich dazu bereit erklären, nach dem Tod ihre Organe zu spenden, ist das eine gute, ehrenhafte Sache. Das neue Gesetz, das der Bundestag letzten Freitag mit großer Mehrheit verabschiedet hat, untergräbt aber das „Gute“ hinter der Organspende. Dem Bürger die Pistole an die Brust zu setzen, indem er auch im Falle einer Ablehnung regelmäßig wieder befragt wird, ist eine Form der Druckausübung, die der Menschenwürde nicht gerecht wird. Die Organspende darf nicht zur Organabgabe werden.
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Geschrieben von: Marco Röthig
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Dienstag, den 29. Mai 2012 um 06:59 Uhr |
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Eine Prophezeiung, also eine mit religiösem Kontext versehene Voraussage von Ereignissen in der Zukunft, wird gemein auch als Aberglaube bezeichnet. Sie kann aber auch als Schreibvorlage dienen und so manches Buch entwickelt sich dadurch zu einem kommerziellen Erfolg. Auch über Rom, Italiens Hauptstadt am Tiber, ist eine Prophezeiung des obersten römischen Gottes Jupiters aus der Aeneis des Geschichtsschreibers Vergil (70-19 v. Chr.) bekannt. Die Geschichte Roms hat sie mehr als eingelöst. „Die Kunst des Römers sei”, versprach Jupiter im römischen Nationalepos Aeneis, „die Welt zu regieren, Völkern Friedensgesetze zu geben, Besiegte zu schonen und Stolze zu beugen.“ Darin, so der römische Gott, beweise sich die Ewigkeit Roms.
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Geschrieben von: Carlo Clemens
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Dienstag, den 29. Mai 2012 um 13:04 Uhr |
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Die Sommerhitze würde auch mich träge machen, wenn mein Körper nicht immer wieder von einem kräftigen, Heuschnupfen bedingten „Hatschii“ durchfahren würde. Andernorts genießt man die Pfingstferien am Badesee oder beim Grillen im Park, während ich an dieser Kolumne werkele, nein, erst mal mich schnäuze – HATSCHII! – den zwitschernden Lockrufen der Außenwelt entsage und mich bestens bewaffnet an den inneren Schweinehund heranpirsche. Kult-Blogger Sascha Lobo hat jüngst bei Spiegel Online den Begriff „Prokrastination“ ins Gedächtnis gerufen, der das typische Aufschiebeverhalten beschreibt.
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Geschrieben von: Alexander Röhlig
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Dienstag, den 29. Mai 2012 um 07:23 Uhr |
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Harper Lees To Kill a Mockingbird – das sind für mich eigentlich immer zwei Geschichten gewesen. Die joviale Kindererzählung, die uns das Aufwachsen der beiden Protagonisten Jem und Scout miterleben lässt. Und die ernste Gerichtsverhandlung, in der ihr Vater Atticus Finch den Schwarzen Tom Robinson gegen die falsche Anschuldigung der Vergewaltigung verteidigt. Eigentlich gibt es keinen Grund die Geschichten zu trennen. Sie stehen immerhin ineinander verwoben in einem Buch. Aber ich empfinde unterschiedlich, wenn ich sie lese.
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Geschrieben von: Marc Zöllner
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Donnerstag, den 24. Mai 2012 um 09:26 Uhr |
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Wenn Safwat Hegazy zur Predigt ruft, füllen seine Auftritte dieser Tage nicht mehr nur Moscheen und deren Vorplätze. Ganze Stadien, verkündet er stolz auf seiner Homepage, würden von seinen Anhängern besucht, und in der Tat genießen auch seine Fernsehauftritte derzeit große Popularität. Hegazy selbst ist in Ägypten kein Unbekannter. Bereits in den Neunzigern schloss sich der radikale Kleriker der Terrorgruppe Gamaa Islamiya an, die mit Gewalt den damaligen Diktator Hosni Mubarak zu stürzen versuchte.
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Geschrieben von: Jenny Ullrich
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Donnerstag, den 24. Mai 2012 um 12:24 Uhr |
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Es gibt sie noch: Filme wie Monolithen, zu erklimmende Berge fernab jeglichen konventionellen Unterhaltungsanspruchs – man muss sie nur suchen. Der Ungar Béla Tarr ist seit jeher die personifizierte Antithese zu Hollywood. Sein neuester und zugleich letzter Film Das Turiner Pferd ist sein Abgang, wie er konsequenter nicht sein könnte. Der Umstand, dass dieses letzte Vermächtnis Tarrs aus nicht mehr als 29 Einstellungen in zweieinhalb Stunden besteht, lässt erahnen, was den Zuschauer erwartet: Wo objektive Parameter Maßstäbe formen und Orientierung schaffen, scheitern sie dort, wo erzählerischer Verlässlichkeit plötzlich keine Bedeutung mehr zukommt. Denn wenn sich nun die „Handlung“ des Films lediglich damit zusammenfassen lässt, dass sie die Darstellung von sechs Tagen aus dem Leben eines Bauern, seiner Tochter und deren Pferd zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Gegenstand hat, ist damit alles und doch nichts gesagt.
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Geschrieben von: Robin Slupinski
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Freitag, den 25. Mai 2012 um 07:02 Uhr |
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„Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.“ So beschreibt Arno Surminski in seinem neusten Roman Der Tod eines Richters den Umgang mit Juristen in der Bundesrepublik Deutschland, die zuvor im Nationalsozialismus und/oder der DDR tätig waren. So hätten diese trotz ihrer Vergangenheit „unerhörte Milde“ zu erwarten, da für die einfache Rechtsbefolgung keine Strafen vorgesehen seien. (Grenz-)Soldaten hingegen würden nach der Befehlsausführung wegen grober Menschenrechtswidrigkeit verurteilt.
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Geschrieben von: Felix Menzel
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Freitag, den 18. Mai 2012 um 08:11 Uhr |
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Zu viele Bilder, zu viele ungefilterte Informationen und zu viel Drumherum. So präsentieren sich heute die meisten Zeitschriften. Im Wettkampf um das immer knapper werdende Gut der Aufmerksamkeit sind alle Mittel recht: Reißerische Überschriften. Bilder, die auf die Tränendrüse drücken. Und selbstverständlich lauert auf jeder dritten Seite eine Werbeanzeige, die uns zuschreit: „Kauf mich!“. Wir sind der Meinung, daß es zu diesem übersättigten Angebot dringend ein Gegengewicht in Deutschland braucht: die Thesen-durch-Fakten-Anschläge.
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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 08:15 Uhr |
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Die Blaue Narzisse gibt es wieder in gedruckter Form. Ab sofort sind die ersten Thesen-durch-Fakten-Anschläge zum Thema „Europa und Globalisierung“ erhältlich. Die Thesen-durch-Fakten-Anschläge sind eine Plakatzeitschrift im Format A1, gefaltet auf 16 A4-Seiten, gedruckt auf hochwertigem Papier mit einem leichten Gelbstich und komplett werbefrei.
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