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Geschrieben von: Felix Menzel
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Freitag, den 18. Mai 2012 um 08:11 Uhr |
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Zu viele Bilder, zu viele ungefilterte Informationen und zu viel Drumherum. So präsentieren sich heute die meisten Zeitschriften. Im Wettkampf um das immer knapper werdende Gut der Aufmerksamkeit sind alle Mittel recht: Reißerische Überschriften. Bilder, die auf die Tränendrüse drücken. Und selbstverständlich lauert auf jeder dritten Seite eine Werbeanzeige, die uns zuschreit: „Kauf mich!“. Wir sind der Meinung, daß es zu diesem übersättigten Angebot dringend ein Gegengewicht in Deutschland braucht: die Thesen-durch-Fakten-Anschläge.
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Geschrieben von: Wolf-Dieter Lassotta
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Montag, den 21. Mai 2012 um 10:44 Uhr |
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Vergangenen Dienstag vor Münsters guter Stube, dem Erbdrostenhof: Eine lange Schlange hat sich vor dem Eingang gebildet, der Empfangsraum ist bereits gut gefüllt. Der Andrang ist so groß, daß einige enttäuscht den Rückzug antreten müssen, weil keine Plätze mehr da sind. Der Grund für das rege Interesse ist der Vortrag Richard Sennetts über den „Sinn der Arbeit“. Den soll er im Rahmen der ersten „Münster Lectures“ mit Dietmar Dath, dem Feuilleton-Chef der FAZ herausarbeiten. Doch so ganz kann das Konzept nicht aufgehen.
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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Montag, den 21. Mai 2012 um 08:14 Uhr |
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Sarrazin ist wieder los. Mit seinem neuen Buch Europa braucht den Euro nicht ruft er die eisernen Euroretter auf den Plan. Nachdem er gestern Abend bei Günter Jauch gegen Peer Steinbrück antreten durfte, wird „diese lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ (Mely Kiyak in der Berliner Zeitung) heute Abend (22.25 Uhr) bei 3sat ganz alleine interviewt. Die Ankündigung nennt ihn einen „renommierten Finanzexperten“, der schon 1994 „mit deutlichen Worten vor der Einführung des Euro“ warnte.
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Geschrieben von: Armin Allmendinger
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Samstag, den 19. Mai 2012 um 10:43 Uhr |
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Stuttgarts Antifa zeigte am 10. Mai ihre Zornesfalten. Denn an diesem Donnerstag fand in Stuttgart-Feuerbach ein Vortragsabend der „Konservativen Aktion Stuttgart” (KAS) im Gemeindesaal der christlich-konservativen „Piusbruderschaft St. Pius X.“ statt. Die KAS lud den islamkritischen Blogger, Sozialwissenschaftler und Publizisten Manfred Kleine-Hartlage ein. Es folgte eine lebhafte Diskussion über das Thema „Zerstörung und Selbstzerstörung Europas“. Überschattet wurde die Veranstaltung von einem Farbanschlag der Antifa.
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Geschrieben von: Sebastian Rast
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Freitag, den 18. Mai 2012 um 06:16 Uhr |
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In den späten 1960er Jahren eroberten die Weltraumhelden die Herzen amerikanischer und bald auch europäischer Fernsehzuschauer. In der Hochzeit der amerikanischen und sowjetischen Raumfahrtprogramme waren die meisten Science-Fiction-Geschichten, wie der Name bereits sagt, zuallererst einmal Fiktion. Mit Star Trek änderte sich dies und aus der Feder Gene Roddenberrys entsprang eine Vision: „Star Trek” bedeutet übersetzt „Zug zu den Sternen”.
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Geschrieben von: Gregor Burchardt
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Freitag, den 18. Mai 2012 um 17:10 Uhr |
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34 Spieltage sind gespielt, es gibt Meister, Aufsteiger, Absteiger, jede Menge Überraschungen und die eine oder andere Sensation. Am Ende bleibt festzuhalten: Diese Saison war es wieder einmal wert. Wieder eine Spielzeit, bei der man sich freuen konnte, Fußballfan zu sein. Tränen der Freude und des Leids waren so eng wie selten zusammen, was nicht nur die Entwicklung der beiden Relegationsteilnehmer zeigt.
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Geschrieben von: Alexander Schleyer
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Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 07:01 Uhr |
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Ja, ich bin jetzt auch einer der „11.727 GenossInnen, die in die Pressefreiheit investieren”. Auf gut Deutsch: Ich habe ein taz-Schnupperabo. Fünf Wochen. Gab's für zehn Euro und ein Buch über Utopien wollten sie mir auch noch schicken. Eine Ersparnis von 46 Euro. Zehn Euro bezahlen also auch jene, die mir vor wenigen Monaten noch Hundescheiße in den Briefkasten gefüllt und auch sonst zu nachtschlafenden Zeiten meinen Klingelknopf gedrückt haben. Ich habe Verständnis für diese taz-Leser.
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Geschrieben von: Martin Süß
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Freitag, den 18. Mai 2012 um 06:00 Uhr |
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„Seltsam, im Nebel zu wandern“: Diese Zeile aus Hermann Hesses Gedicht „Im Nebel“ kommen einem bei der Lektüre des Buches Polit-Kriminalfall Reichstagsbrand – Legende und Wirklichkeit in den Sinn. In diesem Nebel liegt irgendwo die feine Linie zwischen kühn und hanebüchen, und es wird schwer, sie auszumachen. Als kühn, also mutig, gilt, nachgewiesen zu haben, dass die anthropogene Erderwärmung ein Hirngespinst ist. Richtig mutig ist ebenfalls, die offizielle Darstellung der Ereignisse des 11. September zu hinterfragen, nicht locker zu lassen. Auch den Historiker Prof. Michael Friedrich Vogt könnte man hier einreihen, der mit seiner Dokumentation über Rudolph Hess viel zur Aufklärung wichtiger Ereignisse des Zweiten Weltkrieges beitrug und mittels einer konzertierten Aktion 2007 seinen Lehrstuhl verlor, was in die Kategorie hanebüchen fällt.
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Geschrieben von: Moritz Schellenberg
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Dienstag, den 15. Mai 2012 um 07:13 Uhr |
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„Hamburg ist ein schönes Städtchen […]. Drinnen gibt es viele Mädchen, ja zum Lieben aber Heiraten nicht, siehst du wohl.“ Jasmin Ramadan, Autorin von Soul Kitchen, hat ein Buch über eines dieser Mädchen geschrieben. Stine, eigentlich Celestine, ohne Accent. Würde das Stinknormale, der Durchschnitt par exellence in einer Person kristallisieren, so wäre es Celestine. Sie zählt 18 Lenze, raucht Menthol-Zigaretten und mag keinen Oralsex. Ihr Drogenkonsum hält sich in Grenzen, ein paarmal gekifft, nur ein einziges Mal Kokain. Als Resultat einer kurzen Liaison zwischen einem Hausmeistersohn und einem französischen Au-pair-Mädchen, wächst sie im Hamburger Arbeitermilieu auf. Nachdem sich ihr Vater Reiner einige Jahre mit Gelegenheitsarbeiten durchgeschlagen hat, gelingt es ihm durch eine Erbschaft einen kleinen Imbiss zu eröffnen.
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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Freitag, den 18. Mai 2012 um 05:42 Uhr |
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Nach dem voreiligen Atomausstieg und der Zwangsumstellung auf erneuerbare Energien war eigentlich für jedermann ersichtlich, was eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nun bestätigt: Die Strompreise werden explodieren. Bis 2025 rechnen die Experten mit einer Verteuerung von bis zu 70%. Bei Privathaushalten ist diese Zahl allerdings wohl noch zu tief gegriffen. Da sie keine Sonderkonditionen bei den Energieerzeugern aushandeln können, müssen sie sich wohl oder übel mit den Konditionen abfinden. Der große Verlierer der Stromverteuerung ist aber die deutsche Industrie, da unter hohen Energiekosten die Wettbewerbsfähigkeit leidet. In Frankreich sei Strom beispielsweise ca. 40% günstiger. Das könne eine Exportnation wie Deutschland nicht lange aushalten, warnt die Studie.
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